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Pierre-Emerick Aubameyang: Anthony Modeste ein möglicher Nachfolger beim BVB?

Wer ersetzt den BVB-Stürmer? : Aubameyang vor dem Abgang zu Arsenal

Auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions stand er am Freitag nicht. Aber trotzdem war Pierre-Emerick Aubameyang, der Torjäger von Borussia Dortmund, allgegenwärtig. Fleißig wird schon über mögliche Nachfolger des Gabuners spekuliert.

Selbstverständlich werden auch Namen von Kandidaten für die Nachfolge des Stürmers gehandelt. Es gibt das Modell eines Verrechnungsgeschäfts, wonach Arsenal eine Ablösesumme für Aubameyang zahlen und obendrein den französischen Nationalspieler Olivier Giroud zu den Westfalen ziehen lassen würde. Das könnte allerdings daran scheitern, dass Giroud mit 31 Jahren nicht mehr der Jüngste ist und sich außerdem mit Verletzungen herumplagt.

Weil Peter Stöger in seiner besten Kölner Zeit mit Anthony Modeste große Erfolge erzielte, wird auch der Name des Landsmanns von Giroud genannt. Modeste (29) ist im besten Alter. Er wechselte im Sommer vom 1. FC Köln zum chinesischen Klub Tianjin Quanjian. Über die Vertragsinhalte bei seinem Wechsel wurde öffentlich nichts bekannt. Es wird aber vermutet, dass die Kölner mit den Chinesen ein gekoppeltes Leih- und Kaufgeschäft vereinbart hatten. Danach soll Modeste zunächst für zwei Jahre ausgeliehen und eine anschließende Kaufoption festgeschrieben worden sein. Damit hätte der chinesische Klub die neue Regel umgehen können, nach der für den Transfer eines Spielers aus dem Ausland eine "Spende" in Höhe der Ablösesumme zur Nachwuchs-Förderung in China fällig wird.

Sollte Modeste unter solchen Bedingungen verpflichtet worden sein, wäre ein Wechsel zu Borussia Dortmund wohl nicht möglich. Vorerst letzter Kandidat ist der belgische Nationalstürmer Michy Batshuayi. Der 24-Jährige steht zurzeit beim englischen Premier-League-Klub FC Chelsea London unter Vertrag. Er sitzt dort jedoch in der Regel nur auf der Ersatzbank.

An dem für die Finanzierung eines neuen Stürmers notwendigen Kleingeld wird es auf keinen Fall mangeln. Im Sommer ging Ousmane Dembélé für mindestens 120 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Und der Wechsel von Aubameyang dürfte für den aufnehmenden Klub sicher nicht sehr preiswert werden. Zeit genug für Verhandlungen bleibt auch. Das sogenannte Transferfenster schließt Ende Januar.

(RP)