Arsene Wenger heizt Spekulationen um Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang an

Spekulationen um Aubameyang : Zorc bezeichnet Wengers Aussagen als "respektlos"

Arsene Wenger plant beim FC Arsenal trotz aller Gerüchte um einen vorzeitigen Wechsel weiter mit Mesut Özil. Beim Thema Pierre-Emerick Aubameyang hält sich der Teammanager weiter bedeckt, scheint aber Interesse an einer Verpflichtung zu haben.

Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler Özil, dessen Vertrag bei den Gunners im Sommer ausläuft, werde auch im Februar noch für Arsenal spielen, sagte Wenger am Donnerstag bei der Pressekonferenz vor dem Spiel in der englischen Premier League am Samstag gegen Crystal Palace.

Angeblich haben der italienische Rekordmeister Juventus Turin und dessen englisches Pendant Machester United die Fühler nach Özil ausgestreckt, der im Sommer ablösefrei wechseln kann.

Wechsel von Sanchez kurz vor dem Abschluss

Wenger bestätigte gleichzeitig, dass der Transfer des chilenischen Nationalspielers Alexis Sanchez (29) zu Manchester United kurz vor dem Abschluss steht: "Das ist sehr wahrscheinlich." Sanchez soll bei den Red Devils angeblich pro Woche rund 530.000 Euro verdienen und damit zum bestbezahltesten Profi auf der Insel avancieren. Für Sanchez sind rund 40 Millionen Euro Ablöse im Gespräch, zudem soll der frühere Dortmunder Henrich Mchitarjan von United zu den Gunners wechseln.

Zu den hartnäckigen Gerüchten, dass Dortmunds Torjäger Aubameyang bei Arsenal Sanchez ersetzen könnte, äußerte Wenger lediglich. "Wenn Sanchez geht, benötigen wir einen adäquaten Ersatz, darauf lege ich Wert."

Zugleich heizte er die Spekulationen über eine Aubameyang-Verpflichtung an. "Ja, seinen Charakter kann man zwar positiv und negativ sehen - aber man sieht ja, was er in seiner Karriere erreicht hat."

Wie wahrscheinlich ein Wechsel sei, wollte Wenger nicht bewerten. "Bei solchen Dingen ist es besser, wenn das geheim bleibt und man es nicht kommentiert, solange es nicht fix ist."

Zorc ärgert sich über Wengers Aussagen

Wenig erfreut zeigte sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc über Wengers Aussagen. "Wir empfinden es als respektlos, sich mit Spielern anderer Mannschaft zu beschäftigen. Es gibt keinen Kontakt mit Arsenal", ließ Zorc am Donnerstag ausrichten. "Wir gehen davon aus, dass Arsène Wenger genug damit zu tun, sich um die Leistungen seiner eigenen Spielern zu kümmern."

(old/sid/dpa)
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