Am Rande des Drogen-Gipfels: Hillary Clinton feiert in kolumbianischer Bar

Am Rande des Drogen-Gipfels : Hillary Clinton feiert in kolumbianischer Bar

Am Wochenende fand in Kolumbien der Amerika-Gipfel statt. Ergebnisse lieferte der Gipfel nicht, da sich die Teilnehmer nicht auf eine Abschlusserklärung einigen konnten. Dafür sorgte US-Außenministerin Hillary Clinton mit einer wilden Partynacht für einiges an Gesprächsstoff - und das ausgerechnet bei einem Gipfel, bei dem Gespräche über Anti-Drogen-Politik im Vordergrund standen.

Eine kleine Auszeit von ihrem harten Politik-Alltag hat sich am Wochenende Hillary Clinton genommen. Während des Amerika-Gipfels in Cartagena nahm sich die US-Außenministerin eine kleine Auszeit und feierte ein wenig in einem kolumbianischen Nachtclub.

Clinton überraschte mit enthusiastischen Tanzeinlagen und war auch dem ein oder anderen Schluck Bier im "Cafe Havana" nicht abgeneigt. Dass sie gerade in einer nach der kubanischen Hauptstadt benannten Lokalität feierte, ist dabei besonders kurios.

Der Gipfel war nämlich aufgrund von Streitigkeiten über Kuba ohne Abschlusserklärung zu Ende gegangen. Barack Obama lehnte eine Einladung Kubas zum Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten strikt ab.

Für Gesprächsstoff am Rande der Tagung sorgte darüber hinaus eine Affäre um kolumbianische Prostituierten, wegen der elf US-Leibwächter vorzeitig nach Hause geschickt wurden und fünf Soldaten in Arrest kamen.

"Ich wollte beim Frühstück über Handel und Drogen sprechen, doch die anderen Delegierten wollten nur über die Geschichte mit den Agenten und den Huren reden", berichtete ein lateinamerikanischer Diplomat.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Hillary Clintons anstrengendes Wochenende in Kolumbien

(sap)
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