Boris Becker bezeichnet Steffen nach Noah-Auftritt in Kochshow als Rassisten

Nach Auftritt von Sohn Noah: Boris Becker bezeichnet TV-Koch Henssler als Rassisten

Ein lustloser Auftritt von Boris Beckers Sohn Noah in der Koch-Show "Grill den Henssler" sorgte am Sonntagabend für Erheiterung. Jetzt keilt der Papa per Twitter zurück: Gastgeber Steffen Henssler wirft er sogar Rassismus vor.

Das eskalierte schnell: Wenige Stunden, nachdem Noah Becker - Sohn des Tennis-Altstars - in der TV-Show "Grill den Henssler" mit eigenartigen Sprüchen und schlechten Manieren aufgefallen war, herrscht dicke Luft zwischen Vater Boris Becker und Gastro-Star Steffen Henssler.

"Ich wusste nicht, dass #henssler Rassist ist", twitterte Becker am Montagnachmittag und verbat sich "Witze über Hautfarbe/Haare von meinem Sohn". Zuvor hatte Henssler bei Instagram ein Bild von Tingeltangel Bob gepostet - einer wuschelköpfigen Figur aus der Zeichentrickreihe "Die Simpsons", offenbar eine Anspielung auf die Haarpracht von Noah Becker.

Vater Boris konnte darüber gar nicht lachen. "Henssler: Beleidigungen gegenüber meinem Sohn gehen gar nicht", schrieb der 49-Jährige in einem weiteren Tweet und forderte den TV-Koch öffentlich auf: "Melde dich bei mir."

Offenbar um Deeskalation bemüht, meldete sich der Angesprochene inzwischen per Facebook zu Wort (womit sich die Auseinandersetzung inzwischen auf drei verschiedenen Social-Media-Plattformen abspielt - nur Snapchat fehlt noch). "Gibt ja grad ein paar Diskussionen über Noah Beckers Auftritt bei uns gestern", schreibt Henssler darin. "Noah ist ein lockerer Typ, der seinen eigenen Style hat und meiner Meinung nach sehr unterhaltsam war — auf seine Art halt! Also deswegen: Immer schön entspannt durch die Hose atmen."

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RP ONLINE hatte die TV-Performance des Becker-Sohns am Montagmittag als "Arroganz-Auftritt" bezeichnet, auch anderswo gab es Häme für den 23-Jährigen. Zusammen mit Model Larissa Marolt und Sänger Gil Ofarim war Noah Becker gegen Henssler angetreten, dabei aber vor allem mit großer Pampigkeit aufgefallen.

So erwiderte Becker Junior auf die Frage von Moderatorin Ruth Moschner, wie ihm die Sendung gefalle: "Bisschen kalt, ich hab keine Unterhose an". Anschließend folgte eine Beschwerde über die - laut Becker - langweilige Studiomusik.

Schließlich unterstellte er der Moderatorin vor laufender Kamera ein Verhältnis mit Henssler ("Danach im Trailer ein bisschen Kuscheln? .... Das ist typisch: Host der Sendung und Moderatorin - das ist so wie im Film.").

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(RPO)