Wochenendwetter soll sonnig werden: Ein extrem milder Frühling geht zu Ende

Wochenendwetter soll sonnig werden : Ein extrem milder Frühling geht zu Ende

Der diesjährige Frühling gehört zu den wärmsten seit mehr als 130 Jahren. Die Monate März, April und Mai waren extrem mild und trotz der Regenfluten zum Schluss insgesamt zu trocken. Am Wochenende soll das Wetter wieder angenehm werden.

Diese vorläufige Bilanz zog der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Die Durchschnittstemperatur in Deutschland habe um 2,4 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 gelegen. Damit gehöre der Frühling 2014 zu den drei wärmsten seit Messbeginn 1881. Die Apfelbäume blühten schon am 11. April - ein so frühes Datum haben die Experten bislang noch nie verzeichnet.

Für die Meteorologen geht der Frühling schon Ende Mai zu Ende, denn sie rechnen in vollen Monaten. Im Kalender ist erst am 21. Juni Sommeranfang.

Nach Sommer sieht es in den nächsten Tagen gar nicht aus. Christi Himmelfahrt am Donnerstag fällt nach der DWD-Vorhersage in der Mitte und im Südosten ziemlich nass aus, im Norden und Südwesten scheint meist die Sonne. Die Temperaturen liegen unter dichten Wolken nur bei höchstens 15 Grad, im Südwesten sind 21 Grad möglich. Am Wochenende wird es freundlicher und wärmer, der Regen lässt überall nach.

Der überreichliche Regen in den letzten Maitagen konnte das Defizit nicht ausgleichen: Insgesamt fielen im Schnitt in den drei Frühlingsmonaten durchschnittlich 147 Liter Regen pro Quadratmeter, mehr als ein Fünftel weniger als normal. Dabei gab es aber große regionale Unterschiede, die vergangenen Tage brachten örtlich Regenrekorde und ließen mancherorts Flüsse und Bäche über die Ufer treten. In Marktschellenberg im Berchtesgadener Land fielen allein am Dienstag gut 100 Liter pro Quadratmeter. Dort hatte es in den drei Frühlingsmonaten zusammen 580 Liter auf jeden Quadratmeter geregnet.
Zwischen Ulm und Regensburg seien in der selben Zeit kaum 70 Liter zusammengekommen, berichtete der DWD.

Extreme brachte der Wonnemonat Mai: Den letzten Frost, die erste Hitzewelle des Jahres und später die Regenfluten. Während die erste Monatshälfte noch knapp zwei Grad zu kühl ausgefallen war, sorgte heiße Luft aus Afrika danach für Ausgleich. Das Temperaturspektrum war riesig, es reichte von minus 4,5 Grad Anfang Mai im Erzgebirge und hochsommerlichen 31,7 Grad am 22. Mai in Kiefersfelden an der Grenze zu Österreich.

Mehr Sonne am Wochenende

Zum Wochenende sagen die Meteorologen angenehmeres Wetter mit mehr Sonne, wenigen Schauern und Temperaturen um die 22 Grad voraus. Im Osten und Südosten kann es allerdings noch häufiger regnen, wie Meteorologe Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Donnerstag sagte. Am Samstag steigen die Temperaturen auf 17 bis 22 Grad, und die Sonne zeigt sich öfter. Vereinzelt sind Schauer und Gewitter möglich.

Der diesjährige Frühling gehörte zu den wärmsten seit mehr als 130 Jahren. Die Monate März, April und Mai waren extrem mild und trotz der Regenfluten zum Schluss insgesamt zu trocken, wie es in der vorläufigen Bilanz des DWD heißt.

Die Durchschnittstemperatur in Deutschland habe um 2,4 Grad über dem langjährigen Mittel (1961 bis 1990) gelegen. Für die Meteorologen geht der Frühling schon Ende Mai zu Ende, denn sie rechnen in vollen Monaten. Im Kalender ist erst am 21. Juni Sommeranfang.

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(dpa)