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Aldi: Bahn-Logistiktocher Schenker liefert in Corona-Krise Nudeln aus Italien

500 Paletten mit Spaghetti, Penne und Fusilli : Aldi holt mit Güterzügen tonnenweise Nudeln aus Italien

Hamsterkäufe sorgen in den letzten Wochen für leere Regale in den Supermärkten. Von DB Schenker bekommt der Discounter aktuell hunderte Paletten mit Nudeln aus Italien geliefert.

Die Bahn-Logistiktochter DB Schenker hilft dabei, in der Corona-Krise die Warenströme in Europa aufrecht zu erhalten: Sie liefert zehn Güterwaggons mit Nudeln aus Italien an Aldi Süd. Die mehr als 500 Europaletten mit Spaghetti, Penne und Fusilli gehen an über 650 Filialen des Discounters in Süddeutschland, wie DB Schenker am Donnerstag mitteilte. Die ersten rund 300 Paletten mit insgesamt 400.000 Packungen kamen demnach bereits am Umschlagbahnhof in Nürnberg an.

Die aktuelle Corona-Pandemie zeige die Relevanz von stabilen Lieferketten, erklärte Christian Drenthen von DB Schenker. „Mit unserem kurzfristigen Pasta-Transport für Aldi von Italien nach Süddeutschland stellen wir sicher, dass leere Supermarktregale schnell aufgefüllt werden.“ Die Nudeln werden in Nola in der Nähe von Neapel hergestellt.

Für Hamsterkäufe von Nudeln gebe es nach wie vor keinen Anlass, erklärte Andreas Kremer von Aldi Süd. Durch die Kooperation mit DB Schenker könne Aldi flexibel auf Kapazitätsengpässe reagieren. „Unser Hersteller hat so die Sicherheit, dass wir seine Produkte weiter zuverlässig abnehmen, und unsere Kunden können sich auf Nachschub verlassen“, erklärte Kremer.

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(c-st/AFP)