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Rheinberg: Ein moderner Sanitärbereich für den Bürgerschützenverein Eversael (BSV)

Bürgerschützenverein Eversael (BSV) : Moderne Sanitäranlagen für Eversaeler Schützenhaus

Nach Gymnastikkeller, Schießstand und Treppenhaus hat der Bürgerschützenverein Eversael (BSV) mit dem Eingangs- und Sanitärbereich nun den vierten Bauabschnitt im Vereinsheim an der Feldstraße 3 saniert.

Die Arbeiten wurden im Rekordtempo von nur drei Monaten fertiggestellt. Seit dem 7. Dezember hatte ein im Kern sechs Mann starker Bautrupp das Vereinsheim auf links gedreht. Mitglieder, die – bis auf Weihnachten – jedes Wochenende ehrenamtlich gehämmert, gebohrt, gesägt und gestrichen haben. Mit rund 40.000 Euro schlugen die Arbeiten zu Buche. „Etwas mehr als die Hälfte hat die Stadt finanziert, den Rest hat der Verein gestemmt“, sagen Vorsitzender Werner Wienberg, Uwe Sieffert und Willi Wens vom Vereinsvorstand. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit einer kleinen Feier werden die neuen Räumlichkeiten am Freitag, 1. März, ab 19 Uhr, den Mitgliedern vorgestellt. Denn für die Zeit der Sanierung war der Sportbetrieb nur eingeschränkt möglich.

Von antiquiertem Charme mochte angesichts der längst in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten wirklich keiner mehr sprechen. Die Sanierung des rund 90 Quadratmeter großen Eingangs- und Sanitärbereiches sei mehr als dringlich gewesen. „In den 1960er Jahren war das Gebäude eine Schule, seitdem ist nichts mehr gemacht worden“, sagt BSV-Vorsitzender Werner Wienberg. Mit Schönheitsreparaturen wäre man also nicht weit gekommen. Statt dessen hat sich der Verein für eine zukunftsfähige Lösung entschieden: Die Sanitärräume wurden entkernt, alte Eisenrohre wurden durch Kunststoffleitungen ersetzt, neuer Estrich wurde verlegt und moderne Heizungen installiert, zudem wurden die Decken abgehängt und aus Gründen effizienter Wärmedämmung neue Fenster eingesetzt. Außerdem verfügt das Vereinsheim nun über eine behindertengerechte Toilette. Der komplette Sanitärbereich ist jetzt mit ansprechenden Fliesen und modernem Equipment ausgestattet. „Außerdem haben wir in diesem Rahmen die Bergschäden beseitigt, den Vorraum hell und freundlich gestrichen“, zählt BSV-Chef Wienberg die ausgeführten Arbeiten auf.

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Die ehrenamtliche Bauleitung hatten die Vereinsmitglieder Irg Reuter (Elektriker) und Alexaner Knust (Maler- und Lackierer) übernommen. Mit allen „Teilzeit-Handwerkern“, die ebenfalls ehrenamtlich geholfen haben, wurden bis auf wenige Ausnahmen fast alle Arbeiten in Eigenleistung durchgeführt.