Hundebesitzerin wurde zu Boden gerissen: Unterlassene Hilfeleistung

Hundebesitzerin wurde zu Boden gerissen : Unterlassene Hilfeleistung

Weil ihr angeleinter Hund mit einem anderen leinenlosen Hund aneinander geraten war, ist eine 65-jährige Korschenbroicherin so erheblich verletzt worden, dass sie drei Tage lang in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Zu dem Vorfall kam es bereits in der vergangenen Woche Freitag, und zwar auf dem Wirtschaftsweg hinter der Donatusstraße in Pesch. Gegen 16 Uhr hatte die Seniorin ihren Hund auf dem Weg an der Leine geführt. An der Abzweigung zur dortigen Kleingartenanlage tauchte plötzlich der fremde, schwarz-weiße, mittelgroße Hund auf. Er war nicht angeleint, lief auf den Hund der Korschenbroicherin zu, raufte mit ihm und lief schließlich wieder davon. Der angeleinte Hund wollte ihm hinterher. Er zog so stark an der Leine, dass seine Besitzerin zu Boden gerissen wurde. Sie brach sich dabei das Handgelenk.

Die Seniorin sprach mit der Frau, die mit dem fremden Hund unterwegs gewesen war, erklärte ihr, dass sie starke Schmerzen habe und ihr schwindelig sei. Statt der Verletzten zu helfen, entfernte sich die etwa 40 Jahre alte und etwa 1,65 Meter große Frau mit ihrem Hund. Sie wurde später wegen unterlassener Hilfeleistung von der 65-Jährigen angezeigt. Wer Hinweise auf die bislang noch unbekannte Frau mit dem mittelgroßen, schwarz-weißen Hund geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Kaarst unter der Rufnummer 0 21 31 / 30 00, zu melden.

(NGZ)
Mehr von RP ONLINE