Heiligenhaus: Das neue Club-Programm ist da

Herbstprogramm : Willkommen im Club - mehr als 80 Mal

Das neue Herbstprogramm ist da – eine Mischung aus vielgefragten und altbewährten Kursen und Workshops.

„Wir sind oft ein Anbieter für Nischensachen“, so kommentiert Club-Chefin Edelgard Eichberg das eben erschienene Programm des Jugendfreizeitheims für Herbst und Winter. Wäre das wörtlich zu nehmen, dann müsste allerdings eine ziemlich gewaltige Nische her, auf dass alles hineinpasse, was der Club auf die Beine gestellt hat. Über 80 Kurs- und Workshoptermine stehen zu Buche, knapp drei Dutzend Dozenten bringen Input aus ihren Fachgebieten, vom Gitarrenlehrer bis zum Datenschutz-Fachmann.

Die Angebote stehen im Programm aufgereiht unter den Rubriken „Spiel & Kreativität“, „Fitness und Kreativität“, außerdem „Musik für Kinder, Jugendliche & Erwachsene“. Nicht zu vergessen: das Herbstferienprogramm. Hier steht unter anderem das Projekt „HELP“ für angehende junge Ehrenamtliche drin wie auch eine Premiere für „Speedgaming“ ein Kennenlern-Abend für Gesellschaftsspiele im Geschwindwechsel der Tische. Hoch im Kurs stehen so unterschiedliche Angebote wie Zumba, Entspannungskurse unterschiedlicher Ausgestaltung, Yoga, Töpfern und Kochen. Gern ins Programm aufgenommen werden auch kurios anmutende Angebote wie „Zendoodle“. Die ganz einfache Aufgabe: „Wir zeichnen Muster und Linien nach einer Anleitung auf kleine Papierstücke.“ Das soll, fachkundige Anleitung und etwas Übung vorausgesetzt, mit der Zeit für Ruhe und Entspannung sorgen. Der Club ist als Anbieter in einer besonderen Position, wie Eichberg erklärt: „Wir können so kalkulieren, dass die Teilnahmegebühren nur das Honorar für den Dozenten abdecken, da Miete und weitere Kosten nicht anfallen.“ Das macht das besagte Nischenangebot möglich. Ein Beispiel: die sehr gefragten Gitarrenkurse für Kinder, Paare und Erwachsene. In der Musikschule gibt es speziell in diesem Bereich Wartelisten, der Club kann das etwas abfedern.

„Die Ideen kommen oft von den Gästen selbst“, sagt Eichberg. Da sei man offen für alle Anfragen, könne aber nicht jede gleich in ein neues Angebot ummünzen.

Auch in einem weiteren Punkt unterscheidet sich der Club von anderen Anbietern. Teilnahmegebühren können bei Bedarf über Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz finanziert werden. Hierum kümmert sich das Club-Team im Einzelfall. Eichberg legt jedenfalls Wert auf die Feststellung: „Aus finanziellen Gründen muss im Club niemand auf die Teilnahme an einem Kurs verzichten. Es gibt immer Mittel und Wege.“

Um zweimal pro Jahr für eine geballte Ladung Programm zu sorgen, ist bei den Machern weise Voraussicht gefragt. „Wir planen schon jetzt für das Jahr 2020“, sagt Eichberg. „Dann müssen wir nämlich alle unsere Termine um die Fußball-Europameisterschaft herum bauen. Alles andere hätte überhaupt keinen Zweck.“

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