Pastoralreferentin in Grefrath verabschiedet

Verabschiedung in Neuss-Grefrath : Pfarreiengemeinschaft verabschiedet Jessica Weis

Nach zwölf Jahren geht die Pastoralreferentin nun nach Düsseldorf in die Gemeinde St. Bonifatius.

In Hamburg sagt man „Tschüss“ sang der gemeinsame Kirchenchor der Pfarren Glehn und Grefrath. Und das aus einem besonderen Grund: die Pfarreiengemeinschaft Neuss-West-Korschenbroich verabschiedete sich von Pastoralreferentin Jessica Weis. Nach zwölf Jahren im Dienst der Gemeinschaft wird die geborene Hamburgerin im September weisungsgemäß eine neue Aufgabe in der Düsseldorfer St. Bonifatius-Gemeinde antreten und zusätzlich in der Studentenseelsorge der Universitäten Düsseldorf und Wuppertal arbeiten.

Ihr bisheriger Dienstherr, Pfarrer Michael Tewes, bedauerte mit persönlicher Betroffenheit den Weggang der engagierten Mitarbeiterin und war voll des Lobes: „Unser aller Dank gilt für Ihren Einsatz für die Menschen in unseren Gemeinden Holzheim, Grefrath, Korschenbroich und Reuschenberg. Für so manch gutes Gespräch und ihren loyalen und aufopferungsvollen Dienst. Wir lassen sie ungern gehen, doch wir stehen in der Pflicht, der Kölner Erzbischof hat entschieden.“ Und fügte hinzu: „Wenn die Düsseldorfer sich nicht anständig benehmen, kommst du gern wieder zu uns zurück.“ Pfarrer Tewes hat es nicht nur bei diesen persönlichen Worten belassen, sondern Jessica Weis mit einer emotional berührenden Messe in St. Stephanus und einem anschließenden Empfang im Grefrather Pfarrheim seinen Dank gezeigt. Und allen Gelegenheit gegeben, sich von der beliebten Mitarbeiterin zu verabschieden: „Es ist gute Tradition, danke zu sagen und unsere Wertschätzung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck zu bringen.“

Diese Gelegenheit nutzten die vielen Ehrenamtler im kirchlichen Bereich, aber auch die Schützen mit persönlicher Ansprache und Geschenken. Und wie bereits erwähnt, der große Kirchenchor, der zum Schluss der Messe mit Hamburger Liedern die tolle Akustik von St. Stephanus mit beeindruckendem Gesang füllte. Jessica Weis, die bei den Jesuiten Theologie studiert hat, war neben Neuss bislang in Hürth und Frechen tätig. „Es fällt mir schwer, Abschied zu nehmen. Ich bin stolz auf viele erfolgreiche Projekte und die gute Gemeinschaft. Ich freue mich über die vielen guten Wünsche und gehe weg mit schönen Erinnerungen. In meinem Glauben werde ich die Kraft für die neuen Aufgaben finden“, sagte die 44-Jährige.

(ho)
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