Neuss: St.-Andreas-Schützenbruderschaft Norf richtet Diözesanjungschützentag aus

St.-Andreas-Schützenbruderschaft als Gastgeber : Norf wird Mittelpunkt der Jungschützen

Die St.-Andreas-Schützenbruderschaft Norf richtet am kommenden Samstag, 1. Juli, den Diözesanjungschützentag aus. Eine Veranstaltung, die eine langfristige Planung benötigt. Schließlich werden mehr als 2000 Gäste erwartet.

Auf dem Magazin zum Fest prangt ein großes X. Womöglich ist es auch eine Verbildlichung der Wege vieler junger Schützen, die sich am kommenden Samstag, 1. Juli, in Norf kreuzen werden. Doch hauptsächlich steht das große X für das Motto „X-trem stark“, unter dem die St.-Andreas-Schützenbruderschaft Norf den diesjährigen Diözesanjungschützentag ausrichtet. Jugendabteilungen aus 31 Bezirksverbänden werden dabei zusammenkommen. „Die Höhepunkte des Tages sind die Ermittlungen der neuen Diözesanmajestäten“, sagt Michael Winters, Jungschützenmeister der St.-Andreas-Schützenbruderschaft Norf und Bezirksjungschützenmeister im Bezirksverband Neuss. Die Majestäten werden in drei Altersklassen ermittelt: Die Schüler und Jungschützen werden am Schießstand in Straberg mit dem Luftgewehr antreten und die Bambini (unter zwölf Jahren) werden mit Lasergewehren ein virtuelles Vogelschießen machen. Die Teilnehmer aus den 31 Bezirken haben bereits ordentlich Vorarbeit geleistet. So setzten sie sich zunächst innerhalb ihrer Bruderschaft und dann auf Bezirksebene durch.

„Wir rechnen mit 2000 Teilnehmern“, sagt Winters. Als Gastgeber für solch eine Besucherzahl ist eine gute Vorbereitung das A und O. Das Organisationsteam wurde vor mehr als anderthalb Jahren aus dem Jungschützenvorstand der St.-Andreas-Schützenbruderschaft heraus gegründet. Im Jahr 2013 war Norf bereits Ausrichter des Bezirksjungschützentags. „Gerade die Jungschützen waren begeistert von dem Tag. Es war eine Teambuilding-Maßnahme für Jung- und Stammschützen“, sagt Winters. Daraus entstand die Idee, den „nächsten Schritt“ zu wagen und sich für die Ausrichtung des Diözesanjungschützentags zu bewerben – mit Erfolg! Am Ende setzte sich Norf gegen drei Mitbewerber durch. Doch einen geeigneten Termin zu finden, der mit keinen anderen Veranstaltungen kollidiert gestaltete sich zunächst schwierig. „Wir hatten nur zwei Wochenenden im Jahr, die möglich waren“, sagt Bezirksbundesmeister Andreas Kaiser. Am Ende wurde man fündig.

Das letzte Mal wurde im Jahr 2009 der Diözesanjungschützentag im Bezirksverband Neuss ausgerichtet – und zwar in Büttgen-Vorst. Insgesamt kamen damals rund 2500 Leute. Das Resümee von Thomas Schröder, stellvertretender Bezirksbundesmeister, zur Ausrichtung 2009: „Die Erfahrung, hinterher sagen zu können, man hat eine Veranstaltung mit mehr als 2000 Besuchern auf die Beine gestellt, sie verpflegt, bespaßt und die Wettbewerbe nach den Vorgaben abgehalten, ist ein tolles Gefühl für die Jugendlichen.“

Thomas Schröder, Michael Winters und Andreas Kaiser (v.l.). Foto: Simon Janßen

Aber was steht eigentlich genau auf dem Programm? Ab 8.30 Uhr treffen die Teilnehmer in Norf ein, es gibt ein gemeinsames Frühstück im Pfarrheim an der St.-Andreas-Kirche. Nach der feierlichen Festmesse (10 Uhr) und dem Festzug durch Norf (11.30 Uhr) findet der Festakt auf dem Gelände des Gymnasiums Norf an der Eichenallee 8 statt. Nach der Begrüßung durch die Verantwortlichen um 12.30 Uhr starten die Wettbewerbe und das Rahmenprogramm. Eine Besonderheit bildet dabei unter anderem der sogenannte Fahnenhochwurf. Um 16.30 Uhr erfolgt die Verleihung des Förderpreises „kleiner Sebastian“, der Abschluss bildet um 17.30 Uhr die Siegerehrung der Diözesanmajestäten.

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