Im Norfer Rathaus entsteht ein kleines Heimatmuseum

Mitgliederversammlung des Heimatvereins Norf : Im Norfer Rathaus entsteht ein kleines Heimatmuseum

Die Sorge um den alten Wasserturm ist längst nicht alles, was den Heimatverein Norf umtreibt. Der Verein richtet im alten Rathaus an der Vellbrüggener Straße seine Geschäftsstelle und ein kleines Heimatmuseum ein.

Das soll noch im Laufe des ersten Halbjahres geschehen, berichtet jetzt Kurt Königshofen, der zweite Vorsitzende des Vereins, nach der Jahreshauptversammlung. Möglich wird beides, weil die Stadt – wenn auch mit mehr als einem Jahr Verzögerung – im April die Sanierung des denkmalgeschützen  Verwaltungssitzes der ehemaligen Gemeinde Norf abschließt.

Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte war die Wahl des gesamten Vorstandes für den inzwischen 450 Mitglieder zählenden Verein. Weil sich die Riege um den Vorsitzenden Peter Abels geschlossen für drei weitere Amtsjahre zur Verfügung stellte und keine anderen Bewerbungen laut wurden, war das schnell und einstimmig erledigt.

Archivar Heinz Heuser stellte das Jahresprogramm 2019 vor, aus dem neben Ausflügen und Wanderungen der Heimatabend in der Aula der Gesamtschule am 26. Oktober und das  Andreasfest herausstachen. Das wurde mit der Ankündigung verbunden, dass es wieder Kaffeebecher mit Norf-Motiv geben wird, die zum Preis von fünf Euro angeboten werden sollen.

Auf dem alten Friedhof an der  Norfer Kirchstraße begannen im Vorjahr Untersuchungen, um mehr über das Alter der Urkirche St.-Andreas zu erfahren und so das Jahr der Norfer Ortsgründung fassen zu können. Das wird ebenso fortgesetzt wie der Hochzeitsreigen im Wasserturm. Der werde als Ort für Eheschließungen immer beliebter, sagt Königshofen. 2018 waren es schon 21.

(-nau)
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