Neuss: Stunk-Mitglied Jens Kipper spielt im „Club der roten Bänder“ mit

Schauspieler vom Stunk Neuss : Jens Kipper spielt im „Club der roten Bänder“ mit

Der Stunk unter dem Motto „Rückkehr zum Planet der Jecken“ vom Theater am Schlachthof muss aktuell ohne Jens Kipper auskommen. Dafür ist er im Kino zu sehen.

Der Nachname Neumann läuft Jens Kipper förmlich nach. Ist aber nur Zufall, versichert er, dass er ihn in dem gerade angelaufenen Kinofilm „Club der roten Bänder“ trägt und auch in der TV-Serie „Freundinnen“, die in Grevenbroich spielt. Ohnehin, so sagt er, ist seine Rolle in dem Kinofilm nur sehr klein. Er spielt den Vater des krebskranken Jonas, hatte etwas mehr Raum in der TV-Serie, im Film aber gebe es nur zwei „kleine Szenen“, sagt Kipper. Im Sommer 2018 wurde in Köln und in Wegberg gedreht, und er weiß noch genau: „Es war unglaublich heiß.“

Im Moment steht er am Theater Dortmund auf der Bühne, in „Als Omma noch Taubensuppe kochte“ in der Regie von Gerburg Jahnke. 15 Vorstellungen seien wohl geplant, meint er, auf jeden Fall läuft die Inszenierung fast bis Ende der aktuellen Saison. Andere Auftritte hat er schon hinter sich: zum Beispiel in einem Münsteraner „Tatort“ mit dem Titel „Spieglein, Spieglein“, der 2019 ausgestrahlt werden soll, aber noch keinen Sendetermin hat. Mit Axel Prahl hat er eine Szene gedreht: „Das war sehr lustig und sehr nett“, sagt Kipper, der mit seiner Familie in Krefeld lebt. Auch in der neuen RLT-Reihe „Die Klempnerin“ ist er dabei.

Der Stunk des Theaters am Schlachthof ist dafür dieses Jahr auf der Strecke geblieben. Aber Jens Kipper hat sich seinen „Ersatz“ Robin Schüllenbach schon drei Mal angesehen, war natürlich bei der Premiere in der Wetthalle Neuss dabei und ist begeistert. „Ich finde es einfach großartig, wie das Ensemble von Vorstellung zu Vorstellung wächst, und vor allem auch, dass Robin seine Nervosität vom Anfang total verloren hat und richtig aufblüht.“ Auch eine Vorstellung im Düsseldorfer Capitol, wo der Stunk ab dem kommenden Wochenende gastiert, wird sich Kipper nicht entgehen lassen.

Mehr von RP ONLINE