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Neuss: "Haufen sucht Herrchen" braucht mehr Helfer

Neuss : "Haufen sucht Herrchen" braucht mehr Helfer

Thomas Kaumanns vom Verein "Nüsser Pänz" braucht Hilfe für die Aktion "Haufen sucht Herrchen". Denn nur wenn die Neusser möglichst flächendeckend die Spielplätze der Stadt im Auge behalten, kann ermittelt werden, wie stark diese tatsächlich verschmutz sind. "Wenn viele mithelfen und auf einem Spielplatz vor Ort Fähnchen verteilen, wird die Aktion ein voller Erfolg", ist sich Kaumanns sicher.

Der Verein "Nüsser Pänz" wurde vor vier Jahren mit dem Ziel gegründet, mit bürgerschaftlichem Engagement die Stadt bei der Instandhaltung der Spielplätze zu unterstützen. Gründungsvorsitzender wurde der CDU-Stadtverordnete Kaumanns, der auch im Jugendhilfeausschuss Mitglied ist.

Die Aktion "Hafen sucht Herrchen" ist nur eine Aktion des Vereins in diesem Jahr. Im April wurde gemeinsam mit dem Heimatverein Gartenvorstand der Spielplatz am Erlenweg in Reuschenberg verschönert, im Mai eine Abstimmung unter Kindern über die Gestaltung des Spielplatzes "Am Rindergraben" in Rosellerheide initiiert, und seit Juni erstrahlt der Spielplatz am Haselweg in Gnadental in neuen Farben. Dafür sorgten die Mitglieder des Schützenlustzuges "Kreuzritter 96" im Rahmen ihres "Social Day 2012".

Jüngstes Projekt ist die Untersuchung der Spielplätze in puncto Sauberkeit. Mit "Haufen sucht Herrchen" soll deutlich gemacht werden, wie viel Hundekot die Plätze tatsächlich verdreckt. Dazu wurden jeder Haufen mit einem Fähnchen markiert. Eine erste Bilanz nach den ersten Wochen fällt ernüchternd aus. "Bereits mehr als 700 Fähnchen wurden von Neussern auf Spielplätzen verteilt", berichtet Kaumanns, der hofft, das Hundehaltern bei diesem Anblick das Gewissen schlägt. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann die Fähnchen kostenlos unter info@nuesser-paenz.de bestellen oder im Jugendzentrum Café Greyhound abholen.

(NGZ)