Maria Hilf in Mönchengladbach: Ein Krankenhaus zieht um

Maria Hilf in Mönchengladbach : Ein Krankenhaus zieht um

Eine logistische Herausforderung der Extra-Klasse: Das Krankenhaus Maria Hilf, im Zentrum Mönchengladbachs an der Sandradstraße gelegen, wird an diesem Samstag innerhalb eines Tages geräumt.

Bis 239 Patienten werden in die neuen Gebäude an der Viersener Straße 450 auf dem Gelände des Krankenhauses St. Franziskus verlegt. Möbel, Computer, medizinische Geräte und Materialien ziehen ebenfalls um – das Ganze bei laufendem Betrieb. Die Zentrale Notaufnahme Maria Hilf schließt um acht Uhr morgens endgültig, zeitgleich übernimmt die Zentrale Notaufnahme in St. Franziskus.

Die Kliniken Maria Hilf konzentrieren all ihre Abteilungen und Zentren wieder auf einem Gelände. Dort – an der Viersener Str. 450 – wurden in den vergangenen Jahren mehr als 80 Millionen Euro investiert, um eine hochmoderne medizinische Infrastruktur zu schaffen.

Während des Umzugs ist die Viersener Straße zwischen Sandradstraße und Schürenweg einschließlich der Nebenstraßen zwischen 7 Uhr morgens und voraussichtlich 14 Uhr nachmittags gesperrt. Die Patiententransporte finden im Rahmen einer Evakuierungsübung der Feuerwehr statt: 200 Feuerwehrleute übernehmen mit 32 Rettungs- und Krankenwagen und vier Intensiv-Rettungswagen den Patiententransport. Achtzig Umzugshelfer transportieren mit achtzehn LKW eindrucksvolle 6000 Kubikmeter Güter – vom Nachttisch bis zum PC. Ein OP-Saal im alten Maria-Hilf-Gebäude wird für Notfälle in Bereitschaft gehalten, bis der letzte Patient das Haus verlassen hat.

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