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Fußball: Wülfrath liegt im Fahrplan zurück

Fußball : Wülfrath liegt im Fahrplan zurück

Der Fußball-Bezirksligist peilt in Wuppertal zumindest einen Punkt an. Eine Woche später kommt ein Aufstiegsfavorit in den Lhoist-Sportpark.

TuS Grün-Weiß Wuppertal - 1. FC Wülfrath. Von der Papierform her spricht alles für den 1. FCW. Während die Wülfrather Bezirksliga-Fußballer zuletzt mit einem auch in der Höhe verdienten 4:0-Erfolg über den SV Holsterhausen aufwarteten, belegt Grün-Weiß Wuppertal punktlos den letzten Tabellenplatz.

"Wir werden die schwach in die Saison gestarteten Grün-Weißen nicht unterschätzen. Dazu besteht überhaupt kein Anlass, zumal die Wuppertaler zuletzt nur knapp mit 2:3 bei Phönix Essen verloren haben", gibt sich Joachim Dünn etwas zurückhaltend. Der FCW-Trainer verweist auf den personellen Umbruch, der bei den Wuppertalern stattfand und deshalb müsse sich die Mannschaft noch finden. "Zudem haben sie mit Krzysztof Benedyk einen bekannten neuen Spielertrainer", ergänzt Dünn.

Benedyk, der früher höherklassig spielte und viele Treffer erzielte, ist nicht der einzig neue bekannte Akteur bei den Grün-Weißen. Der ebenfalls 45-jährige Jean Louis Tavarez, der zu seinen besten Zeiten in der Regionalliga beim Wuppertaler SV ein gefährlicher Angreifer war, läuft jetzt für den Bezirksligisten auf. "Tavarez ist gut in Form und man merkt ihm sein Alter nicht an", berichtet Dünn.

Der FCW-Coach glaubt, dass die Aufgabe bei Grün-Weiß Wuppertal (Sonntag, 15 Uhr) nicht einfach zu lösen ist. "Da müssen wir mit einem Abwehrblock rechnen, den es zu knacken gilt", sagt er. Optimistisch stimmt ihn aber, dass das zuletzt gegen den TuS Essen-Holsterhausen gut geklappt hat. An diese Leistung wollen die Wülfrather möglichst anknüpfen.

Verzichten muss das Wülfrather Trainer-Trio auf die Urlauber Florian Gehse und Maximilian Noll, dafür ist Emre Erciyes wieder aus dem Urlaub zurück, hat aber noch Trainingsrückstand. Auch Marc Morsbach steht nach seiner Verletzung noch nicht zur Verfügung.

Mit dem bisherigen Abschneiden nach vier Spieltagen und sechs Punkten ist Joachim Dünn nicht ganz zufrieden. "Wir liegen hinter unserem Fahrplan etwas drei bis vier Punkte zurück. Die Niederlagen beim TSV Ronsdorf und bei TuSEM Essen standen nicht unbedingt auf der Rechnung." Der Coach fügt jedoch hinzu, dass der TSV Ronsdorf als Spitzenreiter bisher alle vier Begegnungen gewonnen hat und Aufsteiger TuSEM Essen mit drei Siegen überraschend stark in die Saison gestartet ist. "Da relativieren sich unsere beiden Niederlagen etwas", lautet sein Fazit. Für Dünn ist es wichtig, dass der FCW in Wuppertal erneut punktet, denn eine Woche später steht eine wichtige Partie an. Dann kommt mit dem Lokalrivalen TVD Velbert ein Aufstiegsfavorit in den Lhoist-Sportpark."

(klm)