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Meerbusch: Meerbusch in 410 Bildern

Meerbusch : Meerbusch in 410 Bildern

100 Bürger haben beim RP-Fotowettbewerb "Mein Bild von Meerbusch" mitgemacht. Die Jury zeigte sich von den Einsendungen beeindruckt. Unter den von Lesern und Jury nominierten Bilder gab es eine knappe Entscheidung.

Am Ende war es knapp: Nach intensiver Diskussion hat die Jury aus Ulli Dackweiler (Meerbuscher RP-Fotograf) und Andreas Krebs (Fotoredakteur in der RP-Zentralredaktion) den Sieger des Fotowettbewerbs "Mein Bild von Meerbusch" gewählt: Es ist Hidetoshi Kimura mit einer Aufnahme eines spiegelglatten Meerbuscher Sees in der Dämmerung. "Hinter seinen Bildern erkennt man einen Stil: Sein Kompositionsprinzip ist die Spiegelung. Das Bild strahlt eine starke Ruhe aus, gleitet nicht ins Kitschige ab und hat eine abstrakte Dimension", erläutert Andreas Krebs.

Hidetoshi Kimura hat den RP-Fotowettbewerb gewonnen. Foto: Nachname, Vorname

Zweiter Favorit der Jury war der Künstler Arno Mair-Grüneklee, der die Silouette der Lanker St.-Stephanus-Kirche zeigt. "Auch bei ihm ist eine Idee klar erkennbar. Seine Bilder kreisen konsequent um Lank. Er schafft ruhige Landschaftsaufnahmen, der Horizont teilt die Bilder. Alle Lichtstimmungen des Tages finden sich in seinen Fotos wieder", so Andreas Krebs. Die RP-Online-Leser hatten aus den Einsendungen eine Vorauswahl von fünf Bildern getroffen. Krebs und Dackweiler nominierten je ein Bild nach.

Besonders würdigten die Juroren die Einsendungen der Künstlerinnen Erika Danes und Angela Janssen — und von Angelika Lueb. "Erika Danes schafft durch das partielle Herausnehmen von Farbe einen ganz eigenen Charakter", so Krebs. Bei einer Naturaufnahme von Angela Janssen (ein Ameisenbläuling auf einer Ähre im Sonnenuntergang) loben Krebs und Ulli Dackweiler die gelungene Ästhetik.

Speziell beeindruckt haben Andreas Krebs die Bilder von Angelika Lueb, die im Büdericher Hallenbad entstanden: "Eine überraschende, persönliche Arbeit, die neugierig macht auf mehr. Sie zeigt einen außergewöhnlichen Blick". Insgesamt waren beide Foto-Profis überrascht von der hohen fotografischen Qualität vieler eingesandter Bilder — viele Arbeiten würden sich sofort als äußerst attraktive Postkartenmotive für Meerbusch eignen.

(RP/ac/ila)