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Meerbusch: SSV will in Bezirksliga bleiben

Meerbusch : SSV will in Bezirksliga bleiben

Es ist wahrlich ein historisches Jahr für den SSV Strümp. Erstmals in der fast 50-jährigen Vereinsgeschichte spielen die Fußballer in der Bezirksliga – und passend dazu verfügt der Club jetzt über eine neue Anlage mitsamt eines hochmodernen Kunstrasenplatzes, auf der in Kürze die Meisterschaftsspiele ausgetragen werden können. Den Liga-Auftakt Freitagabend (19.30 Uhr) gegen den Hülser SV allerdings voraussichtlich noch nicht, denn die Flutlichtanlage ist bislang nicht vollständig installiert. Das tut der guten Stimmung bei den Rot-Weißen aber keinen Abbruch.

Es ist wahrlich ein historisches Jahr für den SSV Strümp. Erstmals in der fast 50-jährigen Vereinsgeschichte spielen die Fußballer in der Bezirksliga — und passend dazu verfügt der Club jetzt über eine neue Anlage mitsamt eines hochmodernen Kunstrasenplatzes, auf der in Kürze die Meisterschaftsspiele ausgetragen werden können. Den Liga-Auftakt Freitagabend (19.30 Uhr) gegen den Hülser SV allerdings voraussichtlich noch nicht, denn die Flutlichtanlage ist bislang nicht vollständig installiert. Das tut der guten Stimmung bei den Rot-Weißen aber keinen Abbruch.

Die Aufstiegsmannschaft ist komplett zusammen geblieben — und die "verschworene Gemeinschaft", so Trainer Michael Hecker, soll auch in der neuen Spielzeit das große Plus des SSV sein, auch wenn einige neue Spieler großen Druck auf die Arrivierten ausüben. Vom TuS Bösinghoven kehrte Angreifer Florian Kesselhut zurück, vom FC Büderich fand Torwart Stefan Ludwig den Weg zurück an die Strempe und vom ASV Lank wechselten Daniel Beckers, Dennis Koradej und Niko Kerp nach Strümp. Hinzu kommen in Dennis Weber, Sven Schröllkamp, Kevin Lehr, Daniel Taibbi, Fabian Rosenfeld, Yannick Roj und Christian Kaatz (alle eigener Nachwuchs) einige Youngster, die im vergangenen Jahr noch in der A-Jugend spielten. "Einige von ihnen haben in der Vorbereitung vielversprechende Ansätze gezeigt und haben mit Sicherheit das Potenzial, auf kurz oder lang in die erste Elf zu rücken", ist Hecker überzeugt.

Nichtsdestotrotz sank das Durchschnittsalter seiner Truppe durch die vielen jungen Neuzugänge auf Anfang 20. "In einigen Spielen werden wir aufgrund unserer mangelnden Erfahrung sicher Lehrgeld bezahlen", meint Hecker. Wichtig sei, dass seine Schützlinge schnell aus ihren Fehlern lernten. Dann sei das anvisierte Ziel — mindestens drei Teams hinter sich zu lassen und somit den Klassenerhalt zu schaffen — kein Ding der Unmöglichkeit. "Wenn wir von schweren Verletzungen verschont bleiben, haben wir das Potenzial, um mindestens Zwölfter zu werden", sagt Hecker. Die spielerischen Nachteile, die sein Team vor allem gegenüber den finanziell gut aufgestellten Mannschaften habe, soll es durch großen kämpferischen Einsatz wettmachen. Hecker: "In der Bezirksliga ist die Qualität noch einmal viel höher als in der Kreisliga. Da darf die Kraft nach 60 Minuten nicht nachlassen, sondern man muss in der Lage sein, in der Schlussphase noch einmal zulegen zu können."

(RP/ac)