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Lokalsport: Abstieg so gut wie besiegelt: Opladen plant für die Oberliga

Lokalsport : Abstieg so gut wie besiegelt: Opladen plant für die Oberliga

Am 2. Mai war die Welt noch in Ordnung. Nach dem 85:65-Erfolg über Kamp-Lintfort am letzten Spieltag feierten Mannschaft, Trainerin und Fans des TuS Opladen ausgiebig den Sprung auf den zehnten Tabellenplatz, der eigentlich zum Klassenerhalt in der 2. Basketball-Regionalliga gereicht hätte - eigentlich.

Dass es durch die geographische Verteilung der Ab- und Aufsteiger in die 1. Regionalliga auch zu Verschiebungen in der Zusammensetzung des Unterhauses kommen würde, war den Opladener Verantwortlichen da zwar bereits klar. Dass die nahe Zukunft ihrer ersten Mannschaft aber in der Oberliga sein würde, wissen sie nun seit dem Wochenende. "Stand jetzt, planen wir eine Liga tiefer, alles andere hängt von Eventualitäten ab, die nicht in unserem Einflussbereich liegen", sagt Trainerin Nadine Homann.

Auf Derbys mit dem Leichlinger TV müssen die 82er also vorerst verzichten, dafür warten ein Stockwerk tiefer Lokalduelle mit der Reserve der Bayer Giants und Landesliga-Aufsteiger Fast Break Leverkusen. Gleichwohl will sich die Opladener Trainerin noch nicht endgültig mit dem Abstieg abfinden. Ein letzter Rest Hoffnung bleibt nämlich immer noch, das hängt allerdings mit der Verteilung der Wildcards im Profibereich zusammen. Sollten die Kölner RheinStars wie erwartet in die ProA aufrücken, würde ein ProB-Platz frei werden. Wer diesen dann bekommt, steht aber noch nicht fest. Möglicherweise könnte Opladen dann davon profitieren, allerdings kann sich auch dieser Findungsprozess wieder bis zum 4. Juli hinziehen. Homann: "Ich hoffe, es geht schneller, schließlich wollen alle Mannschaften irgendwann Sicherheit, in welcher Klasse sie antreten. Dass wir wahrscheinlich runter müssen, ist nach unserem zehnten Platz extrem bitter, aber damit müssen wir uns arrangieren."

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Die konkreten Personalplanungen werden dadurch nicht unbedingt erleichtert, zugesagt für die kommende Spielzeit haben Osman Öztürk und Marc Anders (beide Aufbau), aus der zweiten Mannschaft wird Chris Bach hochgezogen, der im Vorjahr bereits öfter in der Ersten ausgeholfen hatte. "Die Leute, die wir verpflichten, werden auf jeden Fall gut genug sein, um auch eine Liga höher mitzuhalten", kündigt Homann an. Den Verein verlassen wird dagegen Volkan Örcün, dem 23-Flügel wird die Belastung durch die Anreise aus Wuppertal zu groß.

(sl)