Wasserburg Langenfeld : BGL will die Wasserburg sichern

Der Pachtvertrag läuft aus. Im Kulturausschuss fordert die Fraktion Verlängerung.

(og) Damit die Wasserburg Haus Graven auch künftig den Langenfelder Bürgern offensteht, hat die BGL-Fraktion die Zukunft des historischen Gebäudes auf die Tagesordnung des Kulturausschusses gesetzt, der morgen tagt. „Langsam drängt die Zeit, denn der aktuelle Mietvertrag der Stadt läuft im Jahr 2020 aus und die Zukunft der Anlage ist derzeit ungewiss“, erklärt der kulturpolitische Sprecher der BGL Sven Lucht. Seit Jahren sei der Bürgermeister um eine Einigung mit der privaten Eigentümerin bemüht. „Konkrete Ergebnisse liegen aber  nicht vor“, so Lucht.

Deshalb fordert die BGL ein klares Votum des Stadtrates, damit Bürgermeister Frank Schneider Verhandlungsergebnisse mit der Eigentümerin erwirken kann. Außerdem sollen, so die BGL, in den Haushalt der Stadt ab 2021 jährlich 50.000 Euro als Obergrenze für eine Pacht der Wasserburg eingestellt werden. Weitere Einnahmequellen etwa durch neue Nutzungskonzepte sollen erschlossen werden.

„Die 50.000 Euro als Obergrenze für eine Pacht sind viel Geld!“, räumt Lucht ein. Allerdings seien 4000 Euro Monatsmiete für dieses große Anwesen nicht unangemessen. Grundsätzlich koste Kultur Geld, so Lucht und verweist auf den Zuschuss für die Schauplatz GmbH: jährlich 1 Million Euro pro Jahr.