Sportverband: Schmiedicke und Schmidt

"Ohne diese Tätigkeit wäre unsere Gesellschaft weniger solidarisch, und es wäre weniger Nächstenliebe zwischen den Menschen", würdigte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor wenigen Tagen in einer Videobotschaft dass Ehrenamt, versprach gleichzeitig das bürgerliche Engagement zu stärken.

Auf höchster Ebene scheint damit angekommen zu sein, was für den Stadtsportverband (SSV) Wegberg seit Jahren selbstverständlich ist – Ehrenamtlichkeit zu würdigen. SSV-Vorsitzender Wolfgang Gisbertz stellte im Rahmen der Sportlerehrung zwei "Persönlichkeiten" heraus, die stellvertretend für die zahlreichen Ehrenamtlichen in der Sportgemeinschaft mit Urkunde und Ehrenteller geehrt wurden.

Helmut Schmiedicke (75) gehört seit 1979 dem TuS 1900 Wegberg, wo er schon bald die Oldie-Gruppe mitgründete. Von 1982 bis 1993 war er beim TuS Vorsitzender, danach der Finanzverwalter. Von seinem großen Wissen um die Vereinsarbeit profitierte auch der Gladbacher Turngau als Kassenwart. Verein, Deutscher und Rheinischer Turnerbund und Turngau haben schon mit Auszeichnungen gedankt.

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Wie das auch beim Ehrenamtler Gerd Schmidt (70) der Fall ist. Hier allerdings durch SC Wegberg, Fußballkreis, Mittelrhein-Verband und Deutscher Fußballbund. Dem SCW gehört er seit 1954 an, war Geschäftsführer und 31 Jahre Jugendleiter. Eines hat Gerd Schmidt mit Helmut Schmiedicke gemein – beide gehörten und gehören der bekannten "Rentnerband" an, die das Hans-Gisbertz-Stadion pflegen.

(RP)