Köln: Verdächtiger im Fall des toten Stadt-Mitarbeiters in psychiatrischem Krankenhaus gebracht

Im Dienst erstochener Kölner Stadt-Mitarbeiter : Verdächtiger in psychiatrisches Krankenhaus gebracht

Der Verdächtige im Fall des erstochenen Kölner Stadt-Mitarbeiters, wurde vorläufig in eine psychiatrische Klinik gebracht. Den Antrag hatte die Staatsanwaltschaft gestellt.

Der Verdächtige im Fall des tödlichen Messerangriffs auf einen Stadt-Mitarbeiter in Köln ist nach Angaben der Ermittler vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Einen entsprechenden Antrag hatte die Staatsanwaltschaft beim Kölner Amtsgericht gestellt, wie es in einer Mitteilung vom Sonntag hieß. Nach aktuellem Ermittlungsstand sei davon auszugehen, „dass sich die Tat aufgrund einer psychischen Erkrankung ereignet hat, die zu erheblichen Einschränkungen der Schuldfähigkeit des 60-Jährigen führt“.

Der 60 Jahre alte Deutsche soll am Freitag einen 47-jährigen Stadt-Mitarbeiter bei einem Hausbesuch erstochen haben. Das Opfer und eine 57 Jahre alte Kollegin hatten nach Angaben der Ermittler zufolge an einem Mehrfamilienhaus im rechtsrheinischen Stadtteil Dünnwald geklingelt. Der 60-Jährige habe ihnen die Tür geöffnet und unmittelbar auf den Stadt-Mitarbeiter eingestochen.

Ein Notarzt konnte ihn nicht mehr retten. Die Kollegin blieb äußerlich unverletzt, kam aber mit einem Schock in ein Krankenhaus. Der 60-Jährige soll laut Polizei im März schon einmal eine städtische Mitarbeiterin angegriffen und mit einem Schraubendreher leicht verletzt haben.

(ham/dpa)