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Hilden: Zwei Christkinder kommen in Hilden zur Welt

Hilden : Zwei Christkinder kommen in Hilden zur Welt

Zwei Familien bekamen dieses Jahr zu Weihnachten ein besonderes Geschenk. Denn im Hildener St.-Josefs-Krankenhaus erblickten am Heiligabend gleich zwei "Christkinder" das Licht der Welt. Um 8.39 Uhr kam erst Murat Ok zur Welt. Am Abend um 20.23 Uhr folgte dann Hanna Maria Fritsche. Den zweiten Vornamen suchten sich Rebecca und Stephan Fritsche aufgrund der Umstände für ihre Tochter aus. "Hanna kam am Heiligabend ausgerechnet im St.-Josefs-Krankenhaus zur Welt. Da mussten wir sie einfach Maria mit zweitem Namen nennen", sagt Rebecca Fritsche stolz. Dabei wohnt die Familie mit ihrem zweijährigen Sohn Jacob in Burgdorf bei Hannover und besuchte über die Feiertage Rebecca Fritsches Bruder. Sie selbst wuchs in Bonn auf, zog später nach Berlin und ihr Bruder zog erst kürzlich nach Hilden. "Wir hatten es mehr oder weniger verdrängt, dass das Baby kommen könnte", gesteht die frischgebackene Mama. Doch in den frühen Morgenstunden setzten die Wehen plötzlich ein. "Es ist etwas komplett anderes, Weihnachten im Krankenhaus zu verbringen. Aber welchen schöneren Grund dafür gibt es, als ein Kind zur Welt zu bringen?", sagt die Mutter. Ursprünglich sollte Hanna Maria erst eine Woche später am 30. Dezember kommen. Sie maß 50 Zentimeter und wog 3300 Gramm. "Daher musste unser Großer die Weihnachtsbescherung ohne Mama und Papa bei seinen Großeltern verbringen", berichtet Rebecca Fritsche.

Zwei Familien bekamen dieses Jahr zu Weihnachten ein besonderes Geschenk. Denn im Hildener St.-Josefs-Krankenhaus erblickten am Heiligabend gleich zwei "Christkinder" das Licht der Welt. Um 8.39 Uhr kam erst Murat Ok zur Welt. Am Abend um 20.23 Uhr folgte dann Hanna Maria Fritsche. Den zweiten Vornamen suchten sich Rebecca und Stephan Fritsche aufgrund der Umstände für ihre Tochter aus. "Hanna kam am Heiligabend ausgerechnet im St.-Josefs-Krankenhaus zur Welt. Da mussten wir sie einfach Maria mit zweitem Namen nennen", sagt Rebecca Fritsche stolz. Dabei wohnt die Familie mit ihrem zweijährigen Sohn Jacob in Burgdorf bei Hannover und besuchte über die Feiertage Rebecca Fritsches Bruder. Sie selbst wuchs in Bonn auf, zog später nach Berlin und ihr Bruder zog erst kürzlich nach Hilden. "Wir hatten es mehr oder weniger verdrängt, dass das Baby kommen könnte", gesteht die frischgebackene Mama. Doch in den frühen Morgenstunden setzten die Wehen plötzlich ein. "Es ist etwas komplett anderes, Weihnachten im Krankenhaus zu verbringen. Aber welchen schöneren Grund dafür gibt es, als ein Kind zur Welt zu bringen?", sagt die Mutter. Ursprünglich sollte Hanna Maria erst eine Woche später am 30. Dezember kommen. Sie maß 50 Zentimeter und wog 3300 Gramm. "Daher musste unser Großer die Weihnachtsbescherung ohne Mama und Papa bei seinen Großeltern verbringen", berichtet Rebecca Fritsche.

Senay und Gürdal Ok strahlten nach der Geburt ihres dritten Sohnes Murat ebenfalls bis über beide Ohren. Ebenso wie Stephan Fritsche durchschnitt auch Gürdal Ok die Nabelschnur seines jüngsten Sohnes. Für die muslimische Familie hat der 24. Dezember keine so große Bedeutung wie für christliche Menschen. Obwohl sich die türkische Familie den Bräuchen anpasst und dieses Jahr ebenfalls einen Tannenbaum gekauft hat. "Trotzdem hat uns Gott an Heiligabend ein ganz besonderes Geschenk gemacht", freut sich Senay Ok. Obwohl Murats Geburt, dessen Name "Wunsch" bedeutet, eigentlich erst am 4. Januar bevorstand, brachte der jüngste Spross der Familie 4360 Gramm bei einer Größe von 56 Zentimetern auf die Waage. "So ein Geburtsdatum vergisst man aber nicht so leicht", gesteht sein Vater Gürdal Ok. Der kleine Murat kam ebenso wie Hanna Maria Fritsche mit dichten, dunklen Kopfhaaren zur Welt. Er ist bereits das dritte Kind der Familie Ok. Seine beiden älteren Brüder sind 18 und 13 Jahre alt. Seine Mutter durfte bereits gestern wieder nach Hause. Rebecca Fritsche muss noch bis heute im Krankenhaus bleiben.

(RP)