Hilden: Hildenerin gewinnt Kulturpreis

Hilden: Hildenerin gewinnt Kulturpreis

Gewinnerin des mit 4000 Euro dotierten und in diesem Jahr in der Sparte "Zeichnung" ausgeschriebenen Kulturpreises des Kreises Mettmann ist Karin Dörre aus Hilden.

30 im Kreisgebiet lebende bzw. arbeitende Künstler hatten sich um den Preis beworben. Nachdem eine Jury — bestehend aus Mitgliedern der Kreistagsfraktionen sowie Dr. Rolf Jessewitsch (Museum Baden, Solingen), Rüdiger Kramer (Zeichner, Maler und Fotograf aus Mönchengladbach) und Jeannette Petersen (Kunsthistorikerin, Museums- und Kulturpädagogin aus Düsseldorf) als beratende Fachjuroren — eine Vorauswahl getroffen hatten, votierte der Ausschuss für Kultur und Tourismus des Kreises schließlich für Karin Dörre als Preisträgerin.

Karin Dörre hat nach längerer Pause Ende 2004 ihr künstlerisches Schaffen wieder aufgenommen. Seither wurden ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem in Hamburg, Dresden, Berlin, Köln, Düsseldorf, Sofia und Vilnius.

Sie ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und im Kunstverein damenundherren e.V. in Düsseldorf. In der Ausschuss-Sitzung überzeugten je drei Bilder aus den 2008 und 2009 entstandenen Zyklen "Storyboards" und "Was ist mit Utopia?" Dabei handelt es sich durchweg um Zeichnungen mit Stahlfeder und Tusche.

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"Der Zyklus Storyboards reflektiert die in einer Lebenskrise entstehende Gedanken- und Gefühlswelt als verzerrte Konstruktion, lässt aber Raum für Assoziationen des Betrachters. Der Utopia-Zyklus entstand durch die Auseinandersetzung mit der sogenannten Papierarchitektur der 80-er Jahre in der Sowjetunion, die eine Kombination zwischen Utopie und Fantasie entwickelte", erläutert Karin Dörre. Der Kreis plant nun eine Ausstellung mit Arbeiten der Preisträgerin.

Mehr über die Künstlerin erfahren Sie unter www.karin-doerre.de.

(RP)
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