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Hilden/Haan: Hilden und Haan stopfen Schlaglöcher

Hilden/Haan : Hilden und Haan stopfen Schlaglöcher

Wenn Schnee und Frost langsam verschwinden, müssen die Städte zahlreiche Straßen reparieren. Die Bürger können Schäden melden.

Der Winter hat seine Spuren hinterlassen. Auf vielen Straßen in Hilden und Haan durchziehen Risse den Asphalt, an einigen Straßen haben die frostbedingten Aufbrüche sogar Löcher hinterlassen. Doch nicht allein der Frost zerstört die Straßen, sagt Guido Mering. "Lang anhaltender Dauerfrost ist nicht dramatisch. Die Wechselbeziehung zwischen Frost und Tau ist schuld an den Aufbrüchen in den Straßen", sagt der Haaner Tiefbauamtsleiter. Ganz kann die Stadt die Schäden aber erst reparieren, wenn das Wetter wieder so warm ist, dass es nachts nicht mehr friert. Erst ab Temperaturen von plus fünf Grad Celsius könne man den Asphalt wieder sinnvoll und länger anhaltend einbauen, so Mering. Zurzeit verfüllt der städtische Betriebshof daher gröbere Risse und Löcher mit so genanntem Kaltasphalt. "Das ist keine Dauerlösung, sondern geht nur einige Wochen gut. Wir bearbeiten die Stellen nur so weit, um die Verkehrssicherheit kurzfristig wieder herzustellen", erklärt der Tiefbauamtsleiter.

Solche gefährlichen Hindernisse bestehen etwa auf der Königstraße, der Kirchstraße oder der Dieker Straße. Ab März soll dann eine externe Firma größere Bauarbeiten erledigen. Die Stadt Haan schreibt zuvor einen Auftrag aus. Bislang übernahm diese Arbeiten die Velberter Firma Waldhoff. Die Kosten für die Reparaturen konnte Guido Mering noch nicht beziffern.

Die Stadt Hilden hat dagegen 70 000 Euro im Haushalt für Ausbesserungsarbeiten eingeplant. Ein Mitarbeiter des Tiefbauamts begeht dort regelmäßig die Straßen der Itterstadt und begutachtet Stellen, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen könnten. "Es ergibt sich aus den Begehungen, dass an einigen Stellen eine Menge zu machen ist", gesteht Tiefbauamtsleiter Harald Mittmann. Dies betrifft nicht nur Straßen, sondern auch Gehwege, aus denen sich einzelne Platten erheben. "Wo kein vernünftiger Verbund besteht, ist es eine wackelige Angelegenheit und das kann gefährlich werden", so Mittmann.

Die Kommunen sind nicht für alle Straßen zuständig. In Hilden fallen die Bundesstraße B228 (Berliner, Düsseldorfer, Elberfelder Straße) nicht in die Zuständigkeit der Kommune. Die Richrather, Klotz-, Bau und Walder Straße übernimmt als Landesstraßen der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Haan muss sich ebenfalls nicht um die B228, sowie die L288 von Solingen-Ohligs nach Haan kümmern. Hinzu kommen diverse Kreisstraßen wie die K20n, die um Gruiten herum führt. Hildener Bürger können Schlaglöcher per Mängelmeldung auf der Homepage der Stadt melden. Haaner teilen diese Straßenmeister Erik Waldmann unter 02129 911375 mit.

(RP/ac)