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Grevenbroich: City-App lotst Besucher in die Irre

Grevenbroich : City-App lotst Besucher in die Irre

Die FDP fordert die Stadt zu einer Aktualisierung auf – "sonst wird's peinlich".

Die in diesem Jahr eingeführte Grevenbroich-App ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das moniert Markus Schumacher, der Stadtverbandsvorsitzende der FDP. Er fordert Robert Jordan vom Stadtmarketing auf, sich beim Entwickler des Programms für eine Aktualisierung einzusetzen.

Jordan steht derzeit in Verbindung mit der Firma "CityGuides", mit deren Hilfe er ein kostenfreies W-LAN rund um den Grevenbroicher Markt ermöglichen will. "Das wäre ein Zugewinn für alle Bürger und ein Schritt dahin, sich als moderne Stadt zu präsentieren", meint Schumacher. Der Gindorfer merkt vor diesem Hintergrund jedoch an, dass "CityGuides" ihre Grevenbroich-App nicht auf dem neuesten Stand halte. "Das Stadtmarketing sollte die aktuellen Gespräche zunächst dazu nutzen, um diese Defizite endlich auszuräumen", rät der Chef der Stadt-FDP.

Was Schumacher beklagt: Die für Smartphones entwickelte Anwendung führe etwa Gaststätten auf, die es schon lange nicht mehr gebe – den Kleinfelderhof in Neuenhausen zum Beispiel. Zudem werde unter der Rubrik "Elektro" ein Sanitärunternehmen aufgeführt. Nur zwei von vielen Beispielen, wie der Politiker anmerkt.

"Wir haben diese App gefordert. Es ist peinlich, wenn sie nicht gepflegt und aktuell gehalten wird", erklärt Markus Schumacher. Der Grundgedanke der Anwendung sei es gewesen, den Gästen der Stadt einen schnellen und zuverlässigen Wegweiser an die Hand zu geben – etwa auf der Suche nach einem Restaurant. "Es darf aber nicht sein, dass Besucher vor geschlossene Türen gelotst werden", sagt Schumacher: "Das muss das Stadtmarketing mal klären."

Die "CityApp" wurde im Januar eingeführt, sie kann über die Homepage der Stadt (www.grevenbroich.de) aufgerufen werden. Informiert wird über Firmen, Stadtgeschichte und Freizeitmöglichkeiten.

(NGZ)