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Lokalsport: Auf der Suche nach einem Standort

Lokalsport : Auf der Suche nach einem Standort

Fußball-Kreisliga A: Alle Mannschaften hatten wenig Möglichkeiten für eine gute Vorbereitung.

Testspiele haben kaum stattgefunden, der Trainingsbetrieb kam wegen Schnees und Frost fast zum Erliegen. So war die Vorbereitung auf das Fußball-Spieljahr 2013 eher mäßig. Da keiner wissen kann, wo er steht, wird der Nachholspieltag der Kreisliga A dieses Wochenendes erste Hinweise geben, wer den Winter besser oder schlechter überstanden hat.

Alemannia Pfalzdorf – SV Sevelen II (morgen, 15 Uhr). Bereits morgen um 15 Uhr wird die Sevelener Partie am Gocher Berg angepfiffen. Wie allerorts weiß auch Alemannen-Spielertrainer Peter Franke nicht, welche Leistung seine Spieler abrufen können. "Es ist sicherlich einfacher, jetzt gegen Pfalzdorf zu spielen, als wenn die wieder in Tritt sind", sagt SVS-Trainer Thorsten Fronhoffs und hofft auf Startschwierigkeiten der Gastgeber. Die Gäste reisen mit nur 14 gesunden Akteuren an und "sehen nach einer ganz bescheidenen Vorbereitung das Spiel eher als Test an, in dem wir aber alles geben werden", sagt Fronhoffs.

SV Bedburg-Hau – FC Aldekerk (So., 15 Uhr). "Wenn wir einen Punkt gegen Aldekerk holen sollten, wäre das als Sieg zu werten", urteilt Thomas Erkens, derzeit an Grippe erkrankter Spielertrainer der Gastgeber. Er ist sich bewusst, dass seiner Elf die krasse Außenseiterrolle gegen den Spitzenreiter zugeteilt wird, denn der FCA reist als Tabellenerster an und will sich in Hau keine Blöße geben.

SV Donsbrüggen – Kevelaerer SV (So., 15 Uhr). Zwei Testspiele hat der KSV austragen können. Beide gingen zu null verloren. Vor allem beim 0:4 beim TSV Nieukerk war der neue Trainer Dieter Ehm bedient: "Die Einstellung stimmte gar nicht. Da gibt es noch einiges zu verbessern." Besser könnte in Donsbrüggen vor allem die Personaldecke sein. Bis zu acht Spieler fehlen Trainer Frank Bleisteiner, in der Regel wegen Grippe. Zudem musste Benjamin Oldenburg verletzungsbedingt seine Karriere beenden.

TSV Weeze – Grün-Weiß Vernum II (So., 15 Uhr). Mit 4:2 gewann Weeze beim Bezirksligisten Sportfreunde Broekhuysen seine Generalprobe. Demnach ist Weezes Spielertrainer Sandro Scuderi vor dem Heimspiel gegen Vernum II zuversichtlich: "Wir haben trotz der insgesamt schlechten Vorbereitung einen guten Rhythmus." Relativ guter Dinge ist auch Vernums Trainer Daniel Neuer trotz fehlender Spielpraxis: "Das Spiel in Weeze ist keines, das wir gewinnen müssen. Auf die darauffolgenden Spiele kommt es an."

SV Herongen – DJK Appeldorn (So., 15 Uhr). Zwei Testspiele konnte der HSV unter der Woche noch austragen, um sich Spielpraxis zu holen. "Wo wir und andere stehen, wird sich aber erst in den nächsten Wochen zeigen", sagt Herongens Trainer Andreas Pasch, der vor allem wegen beruflich Reisender Personalprobleme hat. "Wir müssen uns irgendwie durchringen", sagt DJK-Trainer Manni Priewe, der mehrere grippegeschwächte Spieler wieder fit bekommen muss.

TuS Kranenburg – GSV Geldern (So., 15 Uhr). Im Norden treten zwei Kunstrasen-Experten an. Den letzten Test vor dem Saisonstart gestaltete der TuS mit einem 2:2-Unentschieden gegen SuS Kalkar. Gelderns Generalprobe fand am Mittwochabend gegen den Bezirksligisten SV Sevelen statt. "Wir werden ein neues System ausprobieren", kündigt GSV-Trainer Peter Streutgens an.

DJK Labbeck/Uedemerbruch – SV Grieth (So., 15 Uhr). "Wir wollen sehen, dass wir gut starten, auch wenn das in der Anlaufzeit gegen Grieth schwierig wird", sagt DJK-Trainer Thomas Haal. Ob die an Grippe erkrankten Dirk Friedhoff und Björn Schewe spielen können, ist noch offen. In Grieth gehen die Planungen für die kommende Spielzeit weiter. Dennoch wollen sich die Blau-Weißen "nicht kampflos ergeben", sagt Trainer Jürgen Zeegers. Personell haben die Griether aufgestockt. Aus Kalkar wechselte Keeper David Zlak nach Grieth, ist aber zunächst noch nicht spielberechtigt. Von den Uedemer A-Junioren stießen gleich drei Akteure zum SVG.

Concordia Goch – BV Sturm Wissel (So., 15 Uhr). Gut möglich, dass diese Partie abgesagt werden muss. Sollte gespielt werden, wollen die Wisseler die Gastgeber auf Distanz halten. "Drei Punkte Vorsprung gilt es zu verteidigen", fordert BV-Trainer Ottmar Döllekes zumindest ein Remis. Für ihn sind mit Aldekerk und Pfalzdorf "die beiden besten Mannschaften an der Spitze", sagt er und gibt die Marschrichtung für den zweiten Teil der Serie aus: "Wir wollen vorne angreifen und an den Spitzenplätzen schnüffeln."

(buer)