Emmerich Stichwahl in Emmerich: So funktioniert sie

Emmerich · Bürgermeisterwahl: Über 4400 Briefwähler hatten bis gestern bereits ihre Stimme abgegeben.

Bei der morgen anstehenden Stichwahl um das Amt des Emmericher Bürgermeisters treten jene beiden Kandidaten an, die bei der Wahl vor 14 Tagen die meisten Stimmen erhielten: Amtsinhaber Johannes Diks (CDU) und Herausforderer Peter Hinze (SPD). Bei der Stichwahl reicht diesmal die einfache Mehrheit. "Theoretisch würde sogar eine Mehrheit von einer Stimme dem Sieger reichen", erklärt Martina Lebbing von der Stadtverwaltung, die für die Wahl zuständig ist.

Die Wahl wird im Großen und Ganzen wieder ablaufen wie beim letzten Mal. Gut 160 Helfer sind dafür in den Wahllokalen im Einsatz. Die Stimmbezirke sind wieder die gleichen. Das heißt: Ausgezählt wird das Ergebnis aus 19 Wahllokalen und vier Briefwahlstimmbezirken. Da diesmal nur zwei Kandidaten antreten und kein Landrat gewählt wird, geht Martina Lebbing davon aus, dass das Endergebnis etwas früher, voraussichtlich gegen 19 Uhr vorliegen wird.

Wer wählen will, benötigt dazu entweder die Wahlbenachrichtigung vom letzten Mal oder, wenn diese nicht mehr vorhanden ist, einen Ausweis. Im Falle einer Erkrankung, die allerdings nachgewiesen werden muss, kann auch noch Briefwahl beantragt werden. Das ist auch noch am Wahltag selbst bis 15 Uhr im Rathaus möglich. Die Notfallnummer, die in einem solchen Falle kontaktiert werden muss, lautet: Telefon 02822 751101.

Übrigens: Wenn die Briefwahl ein Indikator für die Wahlbeteiligung sein sollte, dann ist morgen wohl mit einem erfreulichen hohen Ergebnis zu rechnen. Denn gestern Abend hatten 4421 Wähler ihre Stimme per Brief abgegeben. Bei der Wahl vor zwei Wochen waren es insgesamt 3718 Briefwähler. Die Wahlbeteiligung lag seinerzeit bei 42,4 Prozent.

(RP)