Duisburg: Traumzeit im Schatten der Hochöfen vom 14. bis 16. Juni

Musikfestival im Landschaftspark : Traumzeit setzt auf Vielfalt

Vom 14. bis zum 16. Juni wird im Schatten des Hochofens die Musik gefeiert. Wie schon in den vergangenen Jahren hat das Festivalbüro einige große Namen aus der Pop- und Indiewelt versammelt.

Das Line-Up steht, die Vorfreude steigt: Noch elf Tage bis zum Traumzeitfestival im Landschaftspark Nord. Vom 14. bis zum 16. Juni wird im Schatten des Hochofens die Musik gefeiert. Und wie schon in den vergangenen Jahren hat das Festivalbüro einige große Namen aus der Pop- und Indiewelt versammelt.

Kein Geheimtipp mehr, sondern Tradition, ist der Knappenchor, der das Festival am Freitag um 19 Uhr in der Gebläsehalle eröffnet. Um 19.30 Uhr folgt Barbara Morgenstern mit harmonisch überraschendem Pop, um 22.05 beschließt Indie-Popper Sam Vance-Law den Tag in der Gebläsehalle. In der Giesshalle geht es um 21.20 Uhr mit dem Retro-Rock von „Teenage Fanclub“ los, um 23.45 lassen die Techno-Bläser von „Meute“ den Tag ausklingen. Auf dem Cowperplatz gibt es um 20.20 Uhr Zuckerpop von „Berge“, um 22.30 Uhr spielen mit den Intellekt-Rappern „Käptn Peng & die Tentakel von Delphi“ der Headliner des Tages.

Das große Finale der Traumzeit steigt am Sonntag um 21.15 Uhr mit „Frank Turner & The Sleeping Souls“. Die Band spielt tanzbaren, lockeren Pianopop. Foto: Ben Morse

Am Samstag geht es in der Gebläsehalle um 16.45 Uhr mit Hannes Wittmer, ehemals „spaceman spiff“, los, um 18.45 Uhr folgt die experimentierfreudige Harfenistin Laura Perrudin und um 20.45 „Glass Museum“ mit melancholisch-süßen Drum- und Pianoloops. Vor der „Burn the City“-Aftershowparty um Mitternacht schaut um 23.05 Uhr mit Elektro-Pianist „Hauschka“ noch ein alter Bekannter vorbei.

„Roosevelt“ legt am Samstag ab 20 Uhr in der Giesshalle auf. Foto: Melt Booking

In der Giesshalle geht es um 16 Uhr mit Indie-Pop von „Rikas“ los, danach kommt um 18.05 Uhr mit „Stephen Malkmus & The Jicks“ noch mehr Indiepop auf die Bühne, um 20 Uhr wird es mit „Roosevelt“ dann elektronisch. Den Abschluss in der Giesshalle macht um 0.05 Uhr dann „Botticelli Baby“ mit Rockmusik im Swinggewand. Auf dem Cowperplatz spielt um 17.15 Uhr Gitarren-Rockerin „Snail Mail“, um 19 Uhr gibt es Deutschpop von Enno Bunger. Headliner ist die Funk-Pop-Band „Metronomy“, das Quartet legt um 21.45 Uhr los.

Mit Elektro-Pianist „Hauschka“ kommt ein alter Bekannter vorbei. Foto: Gregor Hohenberg

Der Traumzeit-Sonntag beginnt in der Gebläsehalle um 16.45 Uhr mit den Folk-Poppern von „Wayne Graham“, weiter geht’s um 18.40 Uhr mit hymnischer Rockmusik von Kristoffer Bolander.. Um 20.45 Uhr ist Julia Holter mit ihren elegischen Balladen dann die letzte Künstlerin in der Gebläsehalle. In der Gießhalle spielen „Pip Blom“ um 16 Uhr Pop-Punk, gefolgt von den Depeche-Mode-ähnlichen Klängen von „The Twilight Sad“ um 17.35 Uhr.

Die Giesshalle schließt um 19.40 Uhr dann Traumzeit-Veteran Marcus Wiebusch, diesmal allerdings in Begleitung seiner Band „Kettcar“. Auf dem Cowperplatz legt die Elektro-Rockband „Isolation Berlin“ um 16.45 Uhr los, um 18.30 Uhr kommt Niels Frevert mit seinen Singer-Songwriter-Liedern. Das große Finale der Traumzeit steigt um 21.15 Uhr mit „Frank Turner & The Sleeping Souls“ und mit tanzbarem, lockerem, Pianopop.

Mehr Infos zum Line-Up, Hörproben der Künstler und Tickets gibt es im Internet unter www.traumzeit-festival.de

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