Duisburg: CDU fordert Tunnel für Meiderich

CDU will Tunnellösung in Meiderich : CDU fordert eine Tunnellösung für die A 59 in Meiderich

Die Christdemokraten wollen die Attraktivität des Stadtteils verbessern.

Die CDU-Bezirksfraktion in Meiderich, die CDU Meiderich und der Meidericher CDU-Ratsherr Uli Lüger fordern, dass die Autobahn A 59 zukünftig als Tunnel durch den Duisburger Norden führt. Die Christdemokraten unterstützten damit rund 4000 Meidericher Bürger, die in einer Unterschriftensammlung vor kurzem für die Tunnellösung votiert hätten, teilten die Christdemokraten jetzt mit. „Der Tunnelbau könnte sowohl für Meiderich als auch für Hamborn und auch für die gesamte Stadt einen sehr großen Gewinn darstellen. In den dicht besiedelten Stadtteilen Hamborn und Meiderich wären die Lärmemissionen deutlich geringer, Angsträume könnten beseitigt werden. Einen Ausbau der A59 ohne Tunnel auf sechs Spuren lehnen wir ab“, erklärte Christof Eickhoff, Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Meiderich.

Die Trennung von Meiderich durch eine riesige, deutlich breitere und höhere Schneise, als sie jetzt schon existiert, würde die östlichen von den westlichen Bereichen in Meiderich und Hamborn noch weiter entfernen. Teilweise würden Grundstücke extrem verschattet. Vor den Fenstern zahlreicher Wohnhäuser würden sich Lärmschutzwände befinden. Die Tunnelalternative schaffe städtebaulich enorme Möglichkeiten, beide Stadtteile deutlich attraktiver zu gestalten und der Gesundheit vieler Bürger Rechnung zu tragen.

Der Bürgerverein Duisburg-Meiderich hatte 4000 Unterschriften für den Bau eines A-59-Tunnels gesammelt. Die Bürger sprachen sich damit dafür aus, dass der geplante Aus- und Neubau der A59 auf sechs Spuren zuzüglich je eines Standstreifens pro Richtung in einem Tunnel umgesetzt wird.

Der Ausbau könnte theoretisch 2030 fertig sein. Die kalkulierten Kosten zum jetzigen Zeitpunkt: 333 Millionen Euro für eine oberirdische und rund 830 Millionen Euro für eine Tunnellösung.

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