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Duisburg: Stadt gegen Sperrung von „Hotspots“

Menschenansammlungen am Wochenende : Stadt Duisburg gegen Sperrung von „Hotspots“

Auch in Duisburg zog der strahlende Sonnenschein am Wochenende Tausende Menschen ins Freie. Zu Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung ist es laut Ordnungsamt aber kaum gekommen. Maßnahmen wie in Düsseldorf wird es nicht geben.

Das Ordnungsamt zieht eine positive Bilanz des frühlinghaften Wochenendes – und das trotz gut besuchter Plätze. „Aufgrund des schönen Wetters konnte man überall, vor allem aber in allen Park- und Grünanlagen, an den Seen sowie in den Rheingebieten zahlreiche Menschen antreffen. Auch die Spielplätze waren gut besucht. Vor den Eisdielen bildeten sich teilweise lange Warteschlangen, aber bei allen kontrollierten Betrieben wurden Masken getragen und die erforderlichen Abstände eingehalten“, teilt ein Stadtsprecher auf Anfrage mit.

Die Präsenzstreifen des Bürger- und Ordnungsamtes seien insbesondere an der Sechs-Seen-Platte, der Regattabahn, im Landschaftspark, am PCC Stadion in Homberg, im Böningerpark und im Kantpark unterwegs gewesen. Am Samstag befanden sich demnach 14, am Sonntag sechs Mitarbeiter des städtischen Außendienstes im Einsatz.

Eingreifen mussten sie in mindestens zwei Fällen aber doch: Am Samstag traf der städtische Außendienst im Kantpark auf eine Gruppe von fünf Personen. Hier wurden Anzeigen aufgrund der Kontaktverstöße eingeleitet. Am Freitag hat außerdem in Marxloh eine private Hochzeitsfeier stattgefunden. Dort wurden insgesamt 14 Ordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet.

 Während in Düsseldorf erwägt wird, die beliebte Promenade am Rheinufer künftig zu sperren, setzt Duisburg auf Eigenverantwortung. „Solche Pläne haben wir nicht“, heißt es im Rathaus.