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Duisburg lehnt die Deponie auf der Bergehalde weiter ab

Lohmannsheide in Baerl : Duisburg lehnt die Deponie auf der Bergehalde weiter ab

Die Stadt Duisburg bleibt bei ihrem Nein zur geplanten Deponie, und auch der BUND hat die Bezirksregierung aufgefordert, eine entsprechende Genehmigung zu verweigern. Der Erörterungstermin dazu ist in der kommenden Woche in Moers.

Mit drei Vertretern wird die Stadtverwaltung Duisburg am 25. Oktober beim Erörterungstermin zur geplanten Deponie auf der Bergehalde Lohmannsheide in Baerl dabei sein. Das teilte Stadtsprecher Malte Werning jetzt auf Anfrage der Redaktion mit.

Wie berichtet plant die DAH1 GmbH, dort in großem Umfang mineralische Abfälle zu deponieren. Der Erörterungstermin der Bezirksregierung in der Enni-Eventhalle in Moers, bei dem neben den beteiligten Behörden auch Betroffene dabei sind, die Einwendungen gegen das Vorhaben eingebracht haben, ist nichtöffentlich. Der Termin war im Amtsblatt der Stadt Duisburg am 15. Oktober bekannt gemacht worden.

Der Rat der Stadt Duisburg hatte das Vorhaben bereits im April abgelehnt. Das gemeindliche Einvernehmen wurde versagt. Entsprechend hatte sich Duisburgs Planungsdezernent Martin Linne bereits im Dezember 2020 in einem Schreiben an die Bezirksregierung geäußert. „Ich bitte Sie, die ablehnende Haltung im Verfahren zur Errichtung und zum Betrieb der DK-1-Deponie zu berücksichtigen und im Abschlussverfahren der Bergehalde für die Realisierung der Rekultivierung zu sorgen“, so der Dezernent. An dieser Haltung der Stadt, so Sprecher Werning, habe sich nichts geändert.

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Unterdessen haben sich die Ortsgruppen Moers und Duisburg des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) ebenfalls geäußert und ihre Kritik an dem Vorhaben bekräftigt. Der BUND fordert von der Bezirksregierung, die Genehmigung zu verweigern und Umweltbelange in den Mittelpunkt zu stellen.

(mtm)