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Gerresheim: Konkurrenz für Handel wird begrenzt

Gerresheim : Konkurrenz für Handel wird begrenzt

Die Einzelhändler rund um die Heyestraße sollen vor der Konkurrenz durch das große Bauhaus-Zentrum geschützt werden. Es darf nur in begrenztem Ausmaß Waren anbieten, die nicht zum Fachmarkt-Sortiment gehören und die in erster Linie in Einzelhandelsgeschäften angeboten werden – zentrumsrelevant nennt die IHK diese Warengruppen.

Die Einzelhändler rund um die Heyestraße sollen vor der Konkurrenz durch das große Bauhaus-Zentrum geschützt werden. Es darf nur in begrenztem Ausmaß Waren anbieten, die nicht zum Fachmarkt-Sortiment gehören und die in erster Linie in Einzelhandelsgeschäften angeboten werden — zentrumsrelevant nennt die IHK diese Warengruppen.

In einem Bebauungsplan wird künftig festgelegt, wie groß die Flächen in dem Fachmarktzentrum für dieses Sortiment sein dürfen. Die Bezirksvertretung stimmte in ihrer jüngsten Sitzung diesen Bestimmungen zu.

So darf eine Bäcker-Filiale höchsten 30 Quadratmeter groß sein, für Haus- und Tischtextilien ist eine maximale Verkaufsfläche von 50 Quadratmeter vorgesehen, die Stände für Gardinen und Rollos dürfen 500 Quadratmeter nicht überschreiten. Waren für den Schreib- und Bürobedarf sowie für Malen und Basteln sind auf eine Fläche von 350 Quadratmetern beschränkt, Kunstdrucke, Bilder und Bilderrahmen auf 300 Quadratmeter, Dekorationsartikel dürfen nicht mehr als 100 Quadratmeter in Anspruch nehmen, Fachbücher dürfen nur auf einer Fläche von 40 Quadratmeter angeboten werden.

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Generell ist gegen diese Sortimente in einem Fachmarkt nichts einzuwenden, so die Stadtverwaltung. Denn diese Waren würden sich in das Gesamtprofil von Bau- und Gartenmärkten einpassen und zur Stabilisierung der Kundenzahlen beitragen.

Andererseits müssten die Einzelhändler mit einem umfassenderen Angebot Kunden im Einkaufszentrum halten können. Zudem seien die Geschäfte in Einkaufszentren eines Stadtteils leichter mit Bus und Bahn, per Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Das sei gerade im Hinblick auf die alternde Gesellschaft und die geringere Beweglichkeit von Senioren wichtig, hatten Stadtplaner bei einer Bürger-Information erklärt. Sie war vor einem halben Jahr einberufen worden, um den Bebauungsplan vorzubereiten. Damals hatten Bürger einige Flächen für zu groß gehalten. Vor allem Haushaltswaren hätten im Gerresheimer Fachmarkt nichts zu suchen, weil es genügend Einhandelsgeschäfte gebe.

(RP)