Holthausen: FC Maroc darf Sportpark nutzen - vorerst

Holthausen : FC Maroc darf Sportpark nutzen - vorerst

Im Streit um das Platzverbot für die Fußballer des FC Maroc im Sportpark Niederheid hat es gestern ein Gespräch zwischen Stadtsportamtsleiter Udo Skalnik, Andrea Haupt und Klaus Unützer von der SFD-Geschäftsführung, Mohamed Aouna und Lothar Weber vom Vorstand des FC Maroc sowie Bernd Biermann, Vorsitzender des Fußballkreises Düsseldorf, und Uli Wolter, Geschäftsführer des Stadtsportbundes, gegeben. Auf Vorschlag von Skalnik ist eine vorläufige Einigung erzielt worden, die es dem A-Kreisligisten ermöglicht, seine Heimspiele bis zum Saisonende wie gewünscht im Sportpark Niederheid austragen.

Ausgenommen sind zwei bereits feststehende Termine am 6. April und 4. Mai, wenn die Anlage von den Düsseldorf Bulldozern benutzt wird. "An diesen beiden Tagen werden die Umkleidekabinen komplett für die Football-Veranstaltung benötigt", erklärt Aouna. Für eine weitere Nutzung muss — wohl um Ostern herum — ein entsprechender Vertrag zwischen dem SFD und dem Stadtsportamt geschlossen werden. "Wir sind froh, dass es am Sonntag für den FC Maroc weitergeht und die Aufstiegschance gewahrt bleibt", kommentiert Unützer den erzielten Kompromiss.

Bei Vertragsverhandlungen für die neue Saison werde man versuchen, mögliche Verfahrensfehler von vorneherein zu vermeiden. Aouna sprach von Kommunikationsproblemen, die zu dem Platzverbot geführt hätten. "Alle Unklarheiten sind jetzt aber beseitigt." Zwischen dem SFD und dem FC Maroc (2013 aus einer Fusion von Union Maroc und FC Maroc entstanden) gebe es, so Unützer, auch für die Zukunft eine feste Kooperation.

(hel)
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