Fischmarkt: Muscheln und rheinische Tapas zum Saisonende

Fischmarkt: Muscheln und rheinische Tapas zum Saisonende

"Herrlich" werden sich viele gedacht und sich in der warmen Sonne vielleicht an ihren letzten Frankreichurlaub erinnert haben. Beim roten Oldtimerstand "Petite France" wurde ofenfrischer Flammkuchen serviert, bei "El Pescador" gab es wohl duftende Fischsuppen und Muscheltöpfe:

Das Finale der Fischmarktsaison profitierte von den ungewohnt milden Temperaturen. Wer von der Promenade hinab schaute, sah, wie sich die Menschenströme am Tonhallenufer in beiden Richtungen nach vorne schoben.

Nur langsam ging es voran, denn alle wollten entlang des Rheins offenbar noch einmal Marktflair erleben, Crêpe essen und Crémant schlürfen, bevor die Händler ihre Stände zuklappen und der Markt bis Mitte April in die Winterpause geht. "Der Novembertermin läuft deshalb erfahrungsgemäß mit am besten", sagte Veranstalterin Gabriela Maria Picariello, und verwies dabei auch auf die vielen Stammgäste von außerhalb.

Fischgerichte gab es in internationaler Vielfalt: ob skandinavisch geräuchert beim Lachskönig, spanisch frittiert als Calamares oder als Matjes nach niederländischer Art - viele Geschmäcker wurden bedient. An einem der 90 Stände kreierten Kurt und Frederik Pakoßnick rheinische Tapas - ansehnlich serviert auf einer länglichen Platte. "GourmetArt" nennt sich das Team um Vater und Sohn, das auf einer Reibekuchenunterlage fangfrischen Wildlachs, aber auch eine dicke Blutwurstscheibe und Schmand servierte.

Dazu gab es Sekt und Wein aus dem Elsass. "Zu niveauvollen Märkten wie diesem kommen wir immer besonders gerne", sagte das Duo aus Frechen.

(sso)