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Tischtennis: Jülich ist eine harte Nuss für Borussia

Tischtennis : Jülich ist eine harte Nuss für Borussia

Mit viel Achtung, aber auch Selbstvertrauen gehen die Düsseldorfer Borussen in die Meisterschaftspartie der Deutschen Tischtennis Liga (DTTL) beim TTC Jülich (heute, 19Uhr). Zwischen der Borussia auf Tabellenplatz vier und Jülich (Rang sechs) liegen gerade mal zwei Punkte Differenz. "Jülich wird eine harte Nuss. Sie trainieren nicht umsonst bei uns im Tischtenniszentrum. Da wollen wir starke Trainingspartner haben, und diesmal wollen sie uns zeigen, dass sie nicht nur Trainingspartner sind", vermutet Borussen-Coach Dirk Wagner.

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p class="text">Jülich stellt in Taku Takakiwa/Jörg Roßkopf und den beiden Portugiesen Marcos Freitas/Tiago Apolonia zwei gute Doppel. Die Borussen hingegen haben ihre Doppel-Kombinationen noch immer nicht gefunden. Gefährlich sind die Jülicher auch in den Einzeln. Im oberen Paarkreuz treten Takakiwa und der Ex-Borusse Roßkopf an. Im unteren Paarkreuz rechnet Wagner mit dem Polen Jacub Kosowski und einen der beiden Portugiesen. In Jülich werden die Borussen erneut auf Europameister Timo Boll verzichten. "Es sei denn, es ruft mich noch einer an und sagt, dass er verletzt ist", so Wagner. Also werden im oberen Paarkreuz Christian Süß und Dimitrij Ovtcharov spielen, während an den Positionen drei und vier Petr Korbel und Jun Mizutani auflaufen.

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p class="text">Mit dieser Aufstellung sind die Borussen mal wieder favorisiert. Besonders nach den Ergebnissen der German Open in Bremen. Timo Boll erreichte als einziger Nicht-Chinese das Halbfinale. Eines der bisherigen Borussen-Sorgenkinder, Christian Süß, spielte sich in Bremen bis ins Viertelfinale durch. Dort unterlag er dem Weltranglistendritten und amtierenden Weltmeister Wang Liqin. Auf dem Weg zu seinem besten Pro Tour-Einzelergebnis hatte Süß den Weltranglistensechsten Chen Qi (China) bezwungen. "Früher hat Christian bei so einem Spiel gerne mal aufgegeben. Dass er sich so zusammenreißt, ist nicht schlecht", meint der Borussen-Coach.

Ovtcharov hatte im Bremer Achtelfinale den Weltmeister an den Rand einer Niederlage gebracht. Mit 3:2 Sätzen führte er bereits. "Dima fehlen noch zwei bis drei Punkte, dann gewinnt er solche Spiele. Aber Wang musste schon alles zeigen, um ihn zu schlagen", meinte Wagner zufrieden. Auf dem Weg in die Runde der letzten 16 hatte Ovtcharov auch Roßkopf bezwungen. Mizutani und Korbel waren nicht so erfolgreich. Korbel schied in Runde eins aus, Mizutani scheiterte in Runde zwei an seinem Teamkameraden Boll. Die meisten Borussen waren in Bremen deutlich länger im Geschäft, als die Jülicher. Das zeigt, dass die Düsseldorfer in guter Verfassung sind.

(RP)