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Basketball: Magics fehlt die Leidenschaft

Basketball : Magics fehlt die Leidenschaft

Der Basketball-Zweitligist verlor vor 400 Zuschauern auch gegen den USC Heidelberg mit 66:79.Vor allem in der zweiten Halbzeit war bei der Mannschaft kein Aufbäumen zu erkennen.

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p class="text">Markus Zilch hielt es bei seinem Heimdebüt mit den Düsseldorf Magics nicht lange auf der Bank. Nervös lief der neue Trainer des Basketball-Zweitligisten immer wieder an der Seitenlinie entlang und feuerte seine Schützlinge lautstark an. Genutzt hat es wenig. Nach einer schwachen Vorstellung verlor der Tabellenletzte auch gegen den USC Heidelberg vor 400 Zuschauern mit 66:79.

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p class="text">Der Nachmittag hatte für die Magics gar nicht schlecht begonnen. Mit 6:0 gingen die Gastgeber schnell in Führung und entschieden dank einer verbesserten Abwehrleistung das erste Viertel knapp mit 17:16 für sich. Was dann passierte, war ein Rückfall in alte Zeiten. Den Magics gelang nun gar nichts mehr. "Solche schlechten fünf Minuten darf man sich nicht erlauben", meinte Zilch hinterher. Der Mannschaft unterliefen im zweiten Viertel Abspielfehler am Fließband. Vor allem Aufbauspieler Farid Sadek war völlig von der Rolle; ihm unterliefen vier Ballverluste in Folge. Mit 27:41 lagen die Rot-Weißen, die auf den verletzten Sasa Zivanovic verzichten mussten, schon zur Pause hinten.

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p class="text">Auch in der zweiten Halbzeit fehlte den Magics Ordnung und Leidenschaft. "Das war kein Aufbäumen, das war emotionslos", kritisierte der scheidende Magics-Manager Patrick Seidel. Die selben Spieler, die schon unter Robert Shepherd enttäuschten, liefen auch gestern neben der Spur. Gregory Burks schaffte es nicht, das Spiel seiner Mannschaft zu ordnen; auch die Wurfquote des Amerikaners war äußerst schwach. Sein Landsmann, der lange Shawnson Johnson, agierte erneut unbeweglich und wirkte wie ein Fremdkörper in der Mannschaft. Die beiden Lichtblicke beim Tabellenletzten waren Center Sean Mallon und Tyler Amaya, die nicht nur die meisten Punkte für ihr Team erzielten, sondern auch kämpferisch überzeugten. Nach der Pause hatten die Magics indes zu keiner Zeit eine reelle Chance, wieder ins Spiel zurückzukommen. Trainer Zilch weiß, dass ihn in den nächsten Wochen noch viel Arbeit erwartet. "Wir machen Fehler wie in der D-Jugend. Außerdem kommen die Jungs mit dem Druck nicht zurecht", erklärte er.

Magics Sadek, Burks (6), Amaya (15), Stapleton (16), Johnson (6), Welling, Mallon (19), Howell (4).

(RP)