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Ballett in Düsseldorf: Viel Lob für Martin Schläpfer

Düsseldorf : Viel Lob für Martin Schläpfer

Die Opern-Scouts der Rheinischen Post waren von der Inszenierung des Ballettchefs der Rheinoper begeistert.

Der Zauber des Ballettabends "b.21" war noch ganz frisch, als die Opernscouts sich wie nach jeder Premiere zu Austausch und Diskussion über das gerade Erlebte trafen. Sie hatten drei völlig unterschiedliche Stücke gesehen. Die fanden, was recht ungewöhnlich ist, unter den fünf Hobbykritikern ein beinahe einhelliges Echo. Alle waren hingerissen von der Anmut und Leichtigkeit der "Serenade" zur Musik von Peter I. Tschaikowski.

Erst recht, weil man wusste, dass die fürs New Yorker Ballett geschriebene Choreografie von George Balanchine schon 80 Jahre alt ist — ein Wunderwerk von zeitlosem Raffinement. Mit der Uraufführung "Alltag", die Hans van Manen seinem Freund Martin Schläpfer gewidmet hat, schlüpfte der Düsseldorfer Ballettdirektor wieder einmal in die Rolle eines Tänzers und berührte mit seiner feinen Kunst die Herzen. Auch die Musik, gemischt aus Mahler, Schubert und Bach, gefiel.

Einigkeit herrschte sogar bei Martin Schläpfers neuer Ballettschöpfung "Johannes Brahms — Symphonie Nr. 2": ein wenig zu lang, die vielen Bilder mitunter zu erdrückend. Aber welch eine großartige, energiegeladene Kompanie! Und wie sagte einer der Scouts: "Die Düsseldorfer Symphoniker haben heute wieder ganz toll gespielt. Ich habe mich an diesem beeindruckenden Abend noch ein wenig mehr in das Orchester verliebt."

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