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Düsseldorf: Gans, Fisch und Wild - traditionell serviert

Düsseldorf : Gans, Fisch und Wild - traditionell serviert

Im Restaurant "Zur alten Töpferei" gibt es Speisen und ein Ambiente wie in alten Zeiten.

Die Tischdecken sind makellos weiß genauso wie die gebügelten Stoff-Servietten und die gekalkten Wände. An dunklen Holzbalken hängen alte, fast schon historisch anmutende Töpfe, Kellen und Löffel, während auf einer Nähmaschine mit Tretpedal eine alte Kaffeemühle neben einem Bügeleisen steht. Kein Zweifel: Das Restaurant "Zur alten Töpferei" bekennt sich mit diesen liebevoll platzierten Dekorationen zu längst vergangenen Zeiten.

"Wir haben das Lokal mit diesen antiken Dingen eingerichtet, weil wir deutsche Gerichte servieren, die unsere Oma schon kannte und schätzte", sagt Berivan Held. Die Gastronomin und ihr Team freuen sich, dass ihr Konzept von den Gästen gern angekommen wird. Kein Wunder, denn auf der Speisekarte stehen viele kulinarische Klassiker, die von den Köchen Marco Giglio und Jan Peter Böckermann professionell zubereitet werden.

Vor allem Fleischliebhaber werden Appetit bekommen. Es gibt verschiedene Wildgerichte wie Hasenragout, Hirschkeule und Rehrücken (zwischen 21 und 26 Euro), eine Auswahl an Flammkuchen (ab 10,50 Euro) sowie Steaks, die — so betont Berivan Held — "aus Deutschland kommen und erst gebraten, dann gegrillt werden". Nicht fehlen darf im Herbst eine Extra-Karte mit Gänse-Braten. Brust oder Keule, Rotkohl oder Kartoffelknödel — Freunde dieser traditionellen Herbst-Spezialität (ab 26,50 Euro) finden sicher ihren Favoriten.

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Für Gruppen mit vier Personen hat Held einen besonderen Tipp. "Ich empfehle eine ganze Gans, die wir am Tisch tranchieren." Der gebratene Vogel mit mehreren Beilagen kostet 98,50 Euro. Wer das Federtier schonen möchte, kann sich für eine Speise aus dem Ozean entscheiden. Aber ein Fischgericht braucht den Vergleich mit Gänsebraten nicht scheuen. "Wir bieten Seezunge mit einem Gewicht bis 1100 Gramm an." Für diesen Genuss ist jedoch eine Anmeldung nötig. Weil diese Fisch-Spezialität nicht leicht zu bekommen ist, spricht sich Berivan Held mit ihren Küchenchefs im "Gut Hahn" ab.

Diesen wesentlich größeren Landgasthof in Haan führt die Gastronomin ebenfalls. "Nachdem wir das Gut Hahn etabliert hatten, wollten wir unbedingt auch ein Pendant in Düsseldorf eröffnen", sagt Held. Als in Lohausen das Haus mit dem damaligen Namen "Knusperhäuschen" frei wurde, griff sie zu, renovierte es aufwendig und öffnete im Mai dieses Jahres erstmals die Restaurant-Türe unter dem Namen "Zur alten Töpferei".

Berivan Held ist überzeugt, sich mit ihrem Betrieb auf Dauer bei Freunden gehobener Traditionsküche behaupten zu können. "Mit unserem langjährigen Know-how, viel Liebe fürs Detail und einem überzeugenden Speiseangebot bieten wir unserem Gast ein kulinarisches Erlebnis."

"Zur alten Töpferei", Niederrheinstraße 133, Telefon 87592637, dienstags bis sonntags, 12 bis 23 Uhr www.zur-alten-toepferei.de

(lod)