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Corona-Krise in Dormagen: Stadtbibliothek öffnet wieder, Verzicht auf Essensgeld

Corona in Dormagen : Stadtbibliothek öffnet am Donnerstag wieder

Das Ausleihen von Medien ist sofort schon wieder möglich. Außerdem verzichtet die Stadt Dormagen im April auf Essensgeld, die SWD hat einen Flyer mit Lieferdiensten herausgebracht.

Ab sofort ist es wieder möglich, Medien aus der Stadtbibliothek auszuleihen. Diese müssen über den Online-Katalog vorgemerkt und können anschließend nach Absprache abgeholt werden. Dafür kontaktieren Nutzer die Stadtbibliothek unter 02133 257-212 oder per E-Mail an bib@stadt-dormagen.de, um einen Termin abzusprechen. Bis zu zehn Medien können pro Nutzer ausgeliehen werden.

Bibliotheken dürfen unter strengen Schutzauflagen auch wieder öffnen. Deshalb wird ab Donnerstag, 23. April, ein eingeschränktes Serviceangebot zur Ausleihe und Rückgabe angeboten. Es dürfen sich nur maximal zehn Einzelpersonen (höchstens zwei aus einer Familie) gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten – nicht länger als 20 Minuten. Es gelten geänderte Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, und Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Die Rückgabefristen der Medien, die vor der Schließung ausgeliehen wurden, sind bis Montag, 27. April, verlängert worden. Zudem bietet die Bibliothek einen verlängerten Zeitraum für den Zugang zum Pressreader (www.munzinger.de). Über diese Onlineplattform können rund 7300 Zeitungen und Zeitschriften aus aller Welt gelesen werden.

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Die Stadt hat sich angesichts der Schließung von Grundschulen und Kitas sowie der nur teilweisen Öffnung der weiterführenden Schulen außerdem dazu entschlossen, das eigentlich für Ende April zu zahlende Mittagessenentgelt vorerst nicht einzuziehen. Dies gilt für alle städtischen Einrichtungen, die des Dormagener Sozialdienstes und die OGS-Angebote, die den Einzug der Mittagessenentgelte der Stadt übertragen haben. Bei allen weiteren Einrichtungen entscheidet der Träger selbst.

Wer die Beiträge abbuchen lässt, braucht nichts Weiteres zu unternehmen. Selbstzahler brauchen Ende April nichts zu überweisen. Wer schon gezahlt hat oder die Abbuchung nicht stoppen kann, erhält den Betrag zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet.

„Zu der Frage, wie es mit den Elternbeiträgen für den Monat Mai aussehen wird, können wir noch keine abschließende Aussage treffen“, sagt Erster Beigeordneter Robert Krumbein. Es gebe Gespräche zwischen Kommunen und Land. „Die Entscheidung durch die Landesebene kann letztlich nur getroffen werden, wenn klar ist, wie viele Kinder tatsächlich in einer Betreuung sind. Möglich wäre es, dass dann die Beiträge nur für die Kinder, die in einer Notbetreuung sind, erhoben werden.“

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Einige Geschäfte durften am Montag, 20. April, wider öffnen – jedoch nicht alle, und gastronomische Betriebe ohnehin noch nicht. Viele Fachgeschäfte und Restaurants bringen ihre Produkte und Speisen aber nach wie vor bis an die Haustür oder bieten einen Abholservice an. Einen Überblick über das, was Dormagen liefert, stellt die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) unter www.swd-dormagen.de bereit – und jetzt auch gedruck. 5.000 DIN-A5-Flyer wurden und werden im Laufe der Woche in Apotheken, Bäckereien, einigen Hofläden und Supermärkten im Stadtgebiet ausgelegt. Unterstützt wird die Aktion von der Firma Satz & Druck Jüsten, die Layout und Druck des Flyers gesponsert hat. „Jeder Euro, der in der Stadt bleibt und nicht in den Online-Handel fließt, hilft dabei, Arbeitsplätze und ein gutes Lebensumfeld in Dormagen zu erhalten“, betont SWD-Geschäftsführer Michael Bison.

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(NGZ)