Die Schülerin des Gymnasiums Voerde gehört zu den größten Sprachtalenten Deutschlands.

Finale in Wuppertal : Sprachgenie Fiona Kalberg holt zweiten Preis

Die Schülerin des Gymnasiums Voerde gehört zu den größten Sprachtalenten Deutschlands.

Fiona Kalberg, Schülerin des Gymnasium Voerde, hat beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Wuppertal den zweiten Preis gewonnen. Mit ihren Wettbewerbssprachen Englisch, Französisch und Spanisch hatte sie sich unter über 400 Teilnehmern für die Finalrunde der besten 45 Oberstufenfremdsprachenschüler Deutschlands  qualifiziert.

Vor Sprachexperten aus Schule, Universität und Wirtschaft stellte  sich Fiona Kalberg anspruchsvollen Aufgaben. So musste sie etwa in einer Diskussion über Albert Einsteins These „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“ punkten. Dabei ging es darum, mehrere Fremdsprachen einzusetzen oder eine mehrsprachigen Theater-Video-Präsentation zu erstellen. „Andere Sprachenbegeisterte aus ganz Deutschland kennenzulernen und mit ihnen zu kommunizieren, hat wahnsinnig Spaß gemacht“, sagte die Preisträgerin. In Wuppertal habe sie geradezu „den Zauber, der Sprachen innewohnt“,, wahrgenommen. Ihre ohne große Motivation, sich mit Fremdsprachen zu beschäftigen, sei dadurch weiter gestiegen.

Fiona Kalberg erhielt zusammen mit fünf weiteren Teilnehmern den Sonderpreis der E/D/E Stiftung für die beste Theater-Video-Präsentation. NRW- Schulministerin Yvonne Gebauer vergab die Preise und betonte die Wichtigkeit des Fremdsprachenlernens: „Das Lernen von Sprachen ist immer auch eine Erweiterung des eigenen Horizonts und trägt dazu bei, offen und aufgeschlossen auf Menschen aus verschiedensten Ländern zuzugehen“, sagte sie. Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen, einer der renommiertesten Deutschlands hat jährlich über 10 000 Teilnehmer.