Haselpollen 2018 - Alles Wichtige rund um den Pollenflug

Haselpollen 2018 - Alles Wichtige rund um den Pollenflug (Foto: Jens Schierenbeck, gms)
Haselpollen

Haselpollen können Allergiker schon im Winter quälen. Die Hasel gehört zur Familie der Birkengewächse und ist im mitteleuropäischen Raum und also auch in Deutschland relativ weit verbreitet.

Sie ist meist entweder als groß gewachsener Baum oder als Strauch mit einer Höhe von drei bis fünfzehn Metern aufzufinden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Frucht der Hasel, der allseits bekannten Haselnuss, die schon seit langer Zeit von Menschen gegessen oder weiterverarbeitet wird.

Wie die Pollen der Birke und Erle sorgen Haselpollen bei vielen Allergikern für den alljährlichen Heuschnupfen. Denn gehören Haseln so wie Birken und Erlen zu den sogenannten Frühblühern, weshalb Allergiker mit dem Pollenflug der Hasel bereits ab dem Frühlingsbeginn im März rechnen müssen.

FOTO: Jens Schierenbeck, gmsHaselpollen kann früh fliegen

Allerdings kann der Hasel-Pollenflug infolge eines milden Winters bereits früher einsetzen. Zwar ist der Pollenflug in den Wintermonaten schwächer ausgeprägt als während der eigentlichen Blütezeit. Dennoch kann sich diese frühere Belastung sehr zu Ungunsten betroffener Allergiker auswirken, da diese so über einen längeren Zeitraum ihrem Heuschnupfen ausgesetzt sind.

Für gewöhnlich ist der Pollenflug der Hasel laut Pollenkalender jedoch am stärksten in den Monaten März und April. Ab Mitte Mai lässt die Belastung allmählich wieder nach.

Die in den Haselpollen enthaltenen Allergene sind relativ stark, sodass für Allergiker ein gewisses Maß an Vorsicht geboten ist. Symptomatisch äußert sich eine Haselpollen-Allergie in den typischen Heuschnupfensymptomen, also tränende und gerötete Augen, die häufig mit einem Jucken und Brennen derselben verbunden sind.

Asthma kann die Folge sein

Außerdem sorgen Erlenpollen für sehr gereizte Nasenschleimhäute, was sich einerseits in einer laufenden Nase und damit einhergehendem häufigen Niesen äußert, andererseits jedoch auch zu weiteren Atemwegserkrankungen wie sogar Asthma führen kann.

Wer mit Heuschnupfen auf Haselpollen reagiert, sollte darüber hinaus auch in Bezug auf etwaige Kreuzallergien Achtung walten lassen: So sind ein beträchtlicher Anteil aller Personen, die auf Haselpollen allergisch reagieren, auch gegen Haselnüsse selbst sowie auch andere Nusssorten allergisch, sodass diese besser nicht verzehrt werden sollten.