Heuschnupfen 2019 - alle aktuellen News zur Pollen-Saison

Heuschnupfen 2019 - alle aktuellen News zur Pollen-Saison (Foto: Shutterstock.com/ luna4 )

Heuschnupfen

Vor allem, wenn sich der Winter wieder bis spät in den März oder sogar April gezogen hat, die letzten Reste an Schneematsch gerade endlich weggeschmolzen sind, freut sich eigentlich ein jeder auf den beginnenden Frühling und den ersten Sonnenschein. Eigentlich. Denn für viele Allergiker beginnt mit dem Frühlingserwachen die verhasste Heuschnupfenzeit und eine Erlösung ist bis zu den wieder kälteren Tagen meistens nicht in Sicht.

Grund dafür ist die Blütezeit der pollenerzeugenden Samenpflanzen. Wenn der Pollen in den Antheren der betreffenden Pflanzen produziert wurde, wird dieser über den Wind durch die Luft getragen, um so die Vermehrung der jeweiligen Pflanze zu garantieren: Der Pollenflug setzt ein.

Nun passiert es aber, dass diese Pollen meist auf Abwege und somit in Kontakt mit den menschlichen Schleimhäuten der Nase und der Augen geraten. Ist dies für gewöhnlich nicht sonderlich schlimm, führt dieser Umstand bei Allergikern jedoch zu Heuschnupfen-Problemen.

Sind die Pollenkörner mit den Schleimhäuten eines Allergikers in Berührung gekommen, fasst dessen Immunsystem die im Pollen vorhandenen Proteine sozusagen als Antigen auf. Es beginnt mit der Produktion von Antikörpern und dem Ausstoß verschiedener Botenstoffe, insbesondere Histamin. Dabei ist allerdings eine gewisse Zweiteilung zu beachten:

Beim allerersten Kontakt mit dem jeweiligen Allergen wird dieses zunächst einmal vom Immunsystem registriert, sodass bei jedem darauf folgenden Kontakt die beschriebenen Reaktionen des Immunsystems eintreten.

Durch den ausgesendeten Botenstoff Histamin kommt es dann auch zu den für den Heuschnupfen typischen Symptomen wie laufender Nase, geröteten Augen oder Jucken beziehungsweise Kratzen an verschiedenen Körperstellen.

Grund für diese Reize ist die Wirkungsweise des Histamins. Dieses soll nämlich die Durchblutung an den genannten Stellen erhöhen, sodass Antikörper schneller zum Auslöser – also den inhalierten Pollenkörnern – kommen können.

Heuschnupfen, in Fachkreisen als Allergische Rhinitis bezeichnet, ist dabei als Erkrankung jedoch nicht auf die allzu leichte Schulter zu nehmen. Nicht nur führen Allergien zu einer nicht zu unterschätzenden Einschränkung der Lebensqualität eines Allergikers in seinem sozialen oder beruflichen Bereich, sondern können unter Umständen auch zu einer Verschlimmerung der Allergischen Rhinitis führen.

So kann eine Heuschnupfen-Erkrankung, der nicht sachgerecht entgegengewirkt durchaus zu einer chronischen Asthma-Erkrankung führen.

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