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Radsport: Mark Cavendish Cavendish erklimmt Mount Everest - zumindest virtuell

Kreative Training in der Corona-Krise : Cavendish erklimmt Mount Everest - zumindest virtuell

Mark Cavendish hat sich virtuell auf den höchsten Berg der Welt hinaufgequählt. Dabei bekam der frühere Radsport-Weltmeister Unterstützung von einem Landsmann. Der 34-Jährige fordert nun weitere Radsportler auf, die "everestchallenge" anzutreten.

Der frühere Radsport-Weltmeister Mark Cavendish hat den Mount Everest bezwungen - zumindest virtuell. Auf seinem Heimtrainer habe er eine Höhe von 8848 Metern und damit das Äquivalent des Gipfels des höchsten Bergs der Welt erreicht, schrieb der 34-Jährige am Samstagabend in seinen Online-Kanälen. "Ich ziehe den Hut vor jedem, der diese Herausforderung gemeistert hat", schrieb der mehrfache Radweltmeister.

Cavendish unternahm die symbolische Mount-Everest-Tour gemeinsam mit seinem Kollegen Luke Rowe. "Die Idee kam uns, als wir gesehen haben, dass das Wetter schlecht werden soll", schrieb Cavendish, der auch einen Screenshot seiner Route veröffentlichte. "8848 Meter in einem einzigen Aufstieg, 211 Kilometer, 10 Stunden 37 Minuten und 32 Sekunden", fügte er hinzu.

Cavendish fordert nun weitere Radsportler auf, die "everestchallenge" anzutreten. Am 19. April hatte der italienische Radprofi und Bergfahr-Spezialist Giulio Ciccone mit einer ähnlichen Leistung für Aufsehen gesorgt, als er binnen elf Stunden und 19 Minuten eine Strecke von 254 Kilometern und 10.397 Höhenmetern zurücklegte.

Mehrere Radsportler haben während ihrer Isolation wegen der Corona-Pandemie kreative Trainingslösungen gefunden. Der italienische Radprofi Giulio Ciccone nahm sich am 19. April der "Everst-Challenge" an und schaffte während eines Trainings auf seinem Balkon innerhalb von zwölf Stunden 10.397 Meter.

Der ehemalige Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas sammelte umgerechnet knapp 350.000 Euro Spenden für den britischen Gesundheitsdienst NHS mit einer im Internet übertragenen 36-Stunden-Tour auf einem Turbobike in seiner Garage. Die letzten zwei Stunden der Tour bezeichnete er als "die härtesten, die ich je auf dem Fahrrad erlebt habe".

(sid/old)