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Iron-Man: Patrick Lange kämpft mit Corona-Folgen

Fünf Wochen vor Hawaii : Triathlon-Hoffnung Lange kämpft mit Corona-Folgen

Anfang Oktober findet die alljährliche Ironman-WM auf Hawaii statt. Die deutschen Athleten gehören traditionell zu den Besten im Feld. Patrick Lange hat jedoch noch mit den Folgen seiner Corona-Infektion zu kämpfen.

Der zweimalige Champion Patrick Lange kämpft gut fünf Wochen vor der Ironman-WM auf Hawaii mit den Folgen einer Corona-Infektion. „Das hat mich aus dem Tritt gebracht. Das hat mich im Endeffekt den kompletten Juli an Trainingszeit gekostet“, sagte der 36-Jährige dem Sport-Informations-Dienst: „Auch wenn es momentan runtergeredet wird, muss ich sagen, dass ich das niemandem wünsche. Das war schon eine heftige Grippe.“

Er sehe sich deshalb „aktuell nicht da, wo ich stehen wollen würde“, führte er aus. Doch das sei „keine Ausrede“, die Ansprüche bleiben groß. „Ich glaube nach wie vor, dass ich im Best-Case-Szenario um den Sieg mitreden kann. Das ist und bleibt mein Ziel. Auch wenn ich erstmal an die Werkbank zurückgehen und mich über kleine Details freuen muss“, sagte der Nordhesse.

Er habe nach der Infektion im Juli alle sportmedizinischen Tests bestanden. Auch wenn es ihn „ganz schön erwischt“ habe, sei der Körper wieder voll belastbar. „Ich glaube nach wie vor, dass die Möglichkeit besteht, dass ich mit 100 Prozent in das Rennen gehen kann. Ich muss Step-by-Step gehen. Es ist ein langsames Hocharbeiten“, sagte der Weltmeister von 2017 und 2018: „Ich bin ganz guter Dinge, dass ich wieder in Topform komme.“

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Jan Frodeno ist Lange am 8. Oktober auf Hawaii der große deutsche Hoffnungsträger. Die erste WM-Ausgabe in diesem Jahr hatte Lange im Mai wegen einer Schultereckgelenkverletzung verpasst.

(SID/hütn)