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Paul Ziemiak: Forderung nach Gesprächen mit AfD in Thüringen "irre"

„Ende der Durchsage“ : Ziemiak nennt Forderung nach Gesprächen mit AfD in Thüringen „irre“

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat den Vorstoß von 17 Thüringer Parteikollegen zu Gesprächen mit der AfD als „irre“ bezeichnet. Seine Partei habe dazu einst einen Beschluss auf einem Bundesparteitag gefasst.

„Die Meinung der CDU hat sich nicht geändert. Punkt aus. Ende der Durchsage“, sagte Ziemiak. Jegliche Form der Zusammenarbeit - „nicht nur Koalition, sondern jegliche Form, auch irgendwelche Stimmen oder wie auch immer von der AfD - ist für uns nicht akzeptabel“. Er fügte hinzu: „Es geht hier nicht um irgendwelche strategischen Überlegungen, es geht hier um die Frage von Werten und Grundsätzen.“ Die, die das in der CDU anders sähen, sollten sich fragen, ob sie in der richtigen Partei seien.

Nach der Schlappe der CDU bei den Landtagswahlen in Thüringen hatten 17 Thüringer CDU-Mitglieder in einem Schreiben Bereitschaft zu Gesprächen mit allen demokratisch gewählten Parteien gefordert, also auch der AfD und der Linkspartei. Sie hatten aber eine Koalition mit einer von beiden Parteien ebenso ausgeschlossen, wie deren Spitzenkandidaten ins Ministerpräsidentenamt zu verhelfen. Die CDU hat per Bundesparteitagsbeschluss festgelegt, „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland“ abzulehnen.

(lukra/dpa)