Wesel: Ärger über geplante Fällung von Pappeln an der Rheinpromenade

An der Rheinpromenade : Ärger über geplante Pappel-Fällung

Am Pkw-Parkplatz nahe der Hafenbahn werden demnächst fünf alte Bäume gefällt.

Arnold Tennagels war kürzlich an der Rheinpromenade und hat dort am kleinen Pkw-Parkplatz an den Bahngeleisen ein halbes Dutzend Pappeln mit je einem roten, aufgesprühten Punkt entdeckt. Ein Zeichen dafür, dass die Bäume über kurz oder lang gefällt werden. „Das sind doch schöne, gesunde Pappeln. Ich frage mich, warum diese gefällt werden müssen. Offensichtlich hat der städtische Betrieb ASG etwas gegen Pappeln“, glaubt Tennagels. Denn auch auf der Landzunge am Rhein würden immer wieder Pappeln gefällt. Was der Weseler ebenfalls nicht verstehen kann, ist, dass ausrangierte Sitzbänke, die einst an der Rheinpromenade standen, nun auf den Rasenflächen entlang der Fischertorstraße platziert sind. „Das ist für die ASG-Mitarbeiter, die den Rasen mähen müssen und von denen es wenige gibt, ein Hindernis“, sagt Tennagels.

Unsere Redaktion fragte nach beim städtischen Betrieb ASG (Abfalls, Straßen, Grünflächen) und erhielt von Betriebsleiterin Annette Mücke die Auskunft, dass an der Rheinpromenade tatsächlich fünf Hybridpappeln in nächster Zeit entfernt werden. „Die sehen zwar von außen noch gesund aus, sind aber teilweise geschädigt und haben ihr Höchstalter erreicht. Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden sie gefällt.“ Natürlich werde es Ersatzpflanzungen geben. Zu den Bänken auf den Rasenflächen an der Fischertorstraße bemerkte sie lediglich, dass man eine Bank vom Rhein an die Fischertorstraße gesetzt habe, wo es nun zwei gebe. Dass die Fläche weniger leicht zu mähen sei, nehme man in Kauf. „Das hat sich so entwickelt.“

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