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Viersen: Vodafone startet mit 5G-Standalone - Datenübertragung

Europa-Premiere in Viersen : Vodafone startet mit 5G-Standalone-Technik

Stolz hat Vodafone eine „Mobilfunk-Premiere“ in Viersen verkündet: Als erster Anbieter in Europa habe die Gesellschaft die 5G-Standalone-Technik freigeschaltet. Damit wurde eine Datenübertragung in Echtzeit ermöglicht.

Mit der neuen Mobilfunktechnik von 5G Standalone würde Vodafone die „LTE-Stützräder“ im 5G-Netz beiseite stellen und einen Datenaustausch in Echtzeit ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung des Anbieters. „Bislang haben wir die Power von 5G mit den bereits verfügbaren Bandbreiten aus dem LTE-Netz kombiniert. Jetzt entkoppeln wir 5G komplett vom LTE-Netz und starten als erster Anbieter in Europa eine komplett eigene 5G-Infrastruktur“, erklärt Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack.

Daten würden in Viersen nun ab sofort mit Verzögerungszeiten von rund zehn Millisekunden übertragen. Das sei „so schnell wie das menschliche Nervensystem“. Ein anderer Vorteil sei, dass Handys mit der neuen Mobilfunktechnik rund 20 Prozent weniger Strom verbrauchten. Auch könnten deutlich mehr Menschen zeitgleich im Netz surfen, heißt es von Vodafone.

Am Montag hätten Techniker in Viersen die ersten fünf 5G-Antennen an das neue Rechenzentrum und das 5G-Kernnetz angebunden.