Solingen: Hardt (CDU) weist Bericht zu Nebeneinkünften zurück

Solingen: Hardt (CDU) weist Bericht zu Nebeneinkünften zurück

Der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt (CDU) hat einem Bericht des Nachrichtenportals "Spiegel Online" widersprochen, wonach er als Parlamentarier veröffentlichungspflichtigen Nebentätigkeiten nachgeht.

"Die Behauptungen von ,Spiegel Online' über die Anzahl meiner Nebentätigkeiten und die Höhe eines zusätzlichen Einkommens kann ich nicht nachvollziehen", sagte der Christdemokrat am Mittwoch in Berlin. So habe er die Tätigkeit bei seinem früheren Arbeitgeber, dem Staubsaugerhersteller Vorwerk, bereits im Jahr 2014 und dann noch einmal 2016 reduziert, betonte Hardt. Inzwischen beschränke sich seine Tätigkeit allein noch "auf eine Mitwirkung im Team Nachhaltigkeit" bei Vorwerk. Die Bezüge hierfür lägen aber unterhalb der Grenze der Veröffentlichungspflicht. Und weitere Nebentätigkeiten habe er nicht, so Jürgen Hardt. "Ein Interessenkonflikt mit meinem Mandat besteht nicht", sagte der CDU-Mann, der im September zum dritten Mal in den Bundestag einziehen will.

"Spiegel Online" hatte gestern unter Bezugnahme auf Berechnungen der Initiative "Abgeordnetenwatch.de" eine Liste der Bundestagsmitglieder samt deren Nebeneinkünften veröffentlicht. Demnach hätte Hardt mindestens 67.000 und maximal 161.000 Euro an Nebeneinkünften gehabt. Die Parlamentarier sind verpflichtet, ihre Tätigkeiten innerhalb eines Zehn-Stufen-Systems zu veröffentlichen.

(or)