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Solingen: Ein Spielplatz für Groß und Klein

Solingen : Ein Spielplatz für Groß und Klein

Vor einem Jahr wurde der Mehrgenerationenspielplatz an der Korkenziehertrasse eröffnet. Die Stadt ist zufrieden. Die Geräte werden von Kindern, aber auch von Erwachsenen gut genutzt.

Bei gutem Wetter macht sich Familie Schmid regelmäßig auf den Weg zu dem Mehrgenerationenspielplatz am ehemaligen Nordbahnhof direkt an der Trasse. "Wir wohnen in der Nähe des Klinikums, aber der Trassenspielplatz dort ist nicht so schön", erzählt Christiane Schmid. "Also schwingen wir uns an den Wochenenden auf die Fahrräder und kommen hierher."

Im Oktober vergangenen Jahres wurde der Mehrgenerationenspielplatz eröffnet. Die Anlage verbindet einen Kinderspielplatz mit einem Fußballplatz sowie einem Bereich mit Fitnessgeräten für Erwachsene und Senioren. An sonnigen Herbsttagen ist der Kinderspielplatz gut besucht. Neben dem Ehepaar Schmid mit ihren Kindern Elea und Niklas tummeln sich einige Familie im Sandkasten und auf dem Klettergerüst. Auf dem Bolzplatz schießen ein Vater und einige Jungs Tore.

Fitnessbereich für Erwachsene

Lediglich der Fitnessbereich für Erwachsene bleibt an diesem Nachmittag unbesucht. Dies sei jedoch nicht immer so: "Ich komme oft beim Joggen hier vorbei", erzählt Nico Schmid. "Dabei sehe ich oft Leute, die die Geräte nutzen." Er und seine Frau haben den Fitnessbereich selbst bisher nicht ausprobiert. "Wegen eines Reitunfalls kann ich gerade keinen Sport machen. Wenn ich wieder fit bin, werde ich mich hier aber auch mal sportlich betätigen", erklärt Christiane Schmid.

Anja Lehmann wohnt nicht weit vom ehemaligen Nordbahnhof entfernt. Gemeinsam mit ihrer Tochter Lilly kommt die Solingerin fast jedes Wochenende auf den Spielplatz an der Trasse. "Ich finde die Idee eines Treffpunkts wie diesem mitten in der Stadt toll." Bei gutem Wetter sei hier immer viel los und auch der Fitnessbereich werde aktiv genutzt. "Ich war auch schon auf dem Cross-Trainer, allerdings nur einmal", fügt Lehmann hinzu.

Auch Marcus Mandrella und seine Töchter Chiara und Melina besuchen den Spielplatz regelmäßig: "Ich finde solche Stationen wie hier sehr wichtig. Damit ist die Trasse nicht einfach nur ein Spazierweg, sondern man kann sich zwischendurch auch mal ein wenig beschäftigen."

Vor allem auf dem Spielplatz und auf dem Fußballfeld sei immer etwas los. An dem Cross-Trainer im Fitnessbereich habe er sich auch einmal versucht. "Aber ich habe den Eindruck, dass der Mehrgenerationenspielplatz doch größtenteils von der jüngsten Generation genutzt wird", sagt Mandrella.

(RP/rl)